Warum Zucchini so wichtig für die Keto-Küche sind

Ich bin davon überzeugt, dass die Zucchini die wohl wichtigste ketogene Gemüsesorte

überhaupt ist. Eine Keto-Küche, die ohne "Cucurbita pepo subsp. pepo convar.

giromontiina" auskommt - so die korrekte wissenschaftliche Bezeichnung, ist praktisch undenkbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zucchini liefern uns wichtige, wertvolle Nährstoffe und das bei einer äußerst

geringen Kohlenhydrat-Last: 100 g Zucchini enthalten durchschnittlich nicht mehr als

2,2 g verwertbare Kohlenhydrate, liefert dieses Kürbisgewächs jedoch lebens-

notwendige Vitamine wie Retinol (Vitamin A) und Ascorbinsäure (Vitamin C).

Daneben versorgt uns das wohlschmeckende grüne Gewächs mit Kalium, Kalzium,

Phosphor, Natrium und Eisen.

 

Die Zucchinipflanze gleicht sehr dem Kürbisgewächs, allerdings sind ihre Blätter

wesentlich kleiner und bildet sie doch deutlich weniger Ranken aus, als dies beim

Kürbis der Fall ist. Würde man allerdings die Zucchini reifen lassen, könnte sie

die Größe eines Kürbis problemlos erreichen. Zucchini werden heute in einem

unreifen Zustand frühzeitig geerntet und man kann sie in der Keto-Küche auf

unterschiedlichste Weise zubereiten. Ob nun als Rohkost, gegrillt, gebraten, gekocht

oder gratiniert - es gibt wohl keine Form der Zubereitung, die für die Zucchini nicht

geeignet wäre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Ernte ist das Gemüse etwa 12 Tage lang haltbar, allerdings sollte man es

vermeiden, sie unter 8°C zu lagern. Die gelbe Zucchini-Blüte gilt vielerorts als eine

Delikatesse und sie ist bestens für den Verzehr geeignet. Die Zucchini ist für die

Keto-Küche von großer Bedeutung, da sie eine äußerst niedrige Kohlenhydrat-

Last aufweist, vielseitig verwendbar ist und ein wichtiger Ballaststoff- und Faser-

Lieferant darstellt (auch wenn der Ballaststoffanteil im Vergleich zu anderen

Gemüsesorten eher gering ausfällt). Diese sind für die physiologische Darmfunktion

von großer Bedeutung, denn Fasern und Ballaststoffe können einer Obstipation

im Rahmen der Keto-Adaptionsphase entgegenwirken.

 

 

Vorsicht vor bitterschmeckenden Zucchini

 

Die Zucchini enthält neben den bereits erwähnten Substanzen noch den Bitterstoff

Cucurbitacin, dieser ist verantwortlich für den bitteren Geschmack des Gewächses.

Da diese chemische Verbindung toxisch (giftig) auf unseren Organismus wirkt,

sollten bitterschmeckende Zucchini niemals weiterverarbeitet oder verzehrt werden,

denn der Geschmack ist ein Hinweis auf die zu hohe Konzentration der giftigen

Substanz und tatsächlich gibt es einen dokumentierten Fall* einer akuten Zucchini-

Intoxikation mit Todesfolge. Die toxischen Bitterstoffe können auch durch Hitze

nicht zerstört werden.

 

 

Wissenswertes über die Zucchini:

 

- Zucchini gehören zur Familie der Kürbisgewächse und zur Gattung der Kürbisse

- Zucchini dürfen nicht in der Nähe von Tomaten oder Äpfeln gelagert werden,

  denn diese sondern Ethylen ab und dies führt zu einer schnelleren Reifung & Verderb

- im Kühlschrank sind Zucchini ohne Probleme bis zu 3 Wochen haltbar

- die deutsche Bezeichnung "Zucchini" ist ursprünglich der Plural der italienischen

  Bezeichnung "Zucchino"

- ursprünglich stammt die Zucchini aus Mexiko und Westindien

- sie wird heute weltweit angebaut und erfreut sich großer Beliebtheit

 

 

*Quelle: Zucchini-Mahlzeit: 79-Jähriger an Vergiftung gestorben, Südwestpresse, 18. August 2015,  abgerufen 17. März 2017

 

 

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