Warum viszerales Fett zum Problem werden kann

Jeder hat schon einmal davon gehört, dass Frauen eher dazu neigen, Fettdepots an

Hüften, Gesäß und am Oberschenkel anzusetzen. Männer neigen hingegen dazu,

Fettdepots am Bauch zu entwickeln. Aber zwischen Männer und Frauen gibt es nicht

nur bei der Fettverteilung einen gewaltigen Unterschied, denn das Fett am Bauch wird für

unseren Organismus zu einem viel größeren Problem als an Hüfte, Bein oder Gesäß.

Doch woran liegt das denn überhaupt?

 

Das Viszeralfett umgibt wie der Name schon erahnen lässt, die inneren Organe und

dabei handelt es sich um ein äußerst stoffwechselaktives Gewebe.

Professor Peter Schwarz vom Uniklinikum Dresden und Experte für Diabetologie bringt

es auf den Punkt: dieses Gewebe bildet mehr als 200 verschiedene Botenstoffe.

 

Bis heute ist nicht restlos geklärt, warum diese Menge an Botenstoffen abgesondert werden – doch unabhängig davon, ob man nun eine Art Immunabwehr oder Energiereservoir darin vermutet, die Zahl der freigesetzten Botenstoffe sind das eigentliche Problem,

denn darin

findet man auch solche Botenstoffe, die für unseren Organismus gar nicht so gut sind

wenn sich bereits andere pathologische Veränderungen manifestiert haben.

 

Denn diese Botenstoffe haben die Charaktereigenschaften, wie beispielsweise die Insulinsekretion oder den Blutdruck zu beeinflussen. Auch finden sich darin Stoffe wieder, die im Körper zu einer erhöhten Entzündungsreaktion führen und das ist dauerhaft ein absolutes Problem, mit dem der Organismus dann irgendwann nicht mehr zurechtkommt. Es gilt dabei die Faustregel:  Je mehr viszerales Fettgewebe vorhanden ist, umso mehr dieser beeinflussenden Botenstoffe werden freigesetzt.

 

Und genau aus diesem Grund ist viszerales Fettgewebe so schlecht für uns und führt unter Umständen zu Myokardinfarkt, Hypertonie, Diabetes mellitus und Apoplexie. Man kann sagen, dass Männer im Gegensatz zur Frau eher zur Bildung von Viszeralfett neigen, Frauen bilden ihre Reserven hingegen mehr an Gesäß, Hüfte und Beinen. Erst nach dem Klimakterium neigen dann auch Frauen dazu, Fettgewebe eher viszeral anzulegen – und dann steigt natürlich auch für die Frau das Risiko für Folgeerkrankungen. Testosteron begünstigt eher eine Viszeralfettbildung, Östrogen wirkt sich hingegen entgegensetzt aus (Gesäß, Hüfte und Beine).

 

 

 

 

 

 

 

 

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