Die tickende Zeitbombe "Hypertonie": Ab wann man handeln sollte

In meinem Buch "Das Handbuch der ketogenen Ernährung", das im Herbst 2017

im Franzius-Verlag Bremen erscheinen wird, beschäftige ich mich intensiv mit dem

Thema Ernährung & Hypertonie (Bluthochdruck). Dass sich die Kohlenhydrat-Last

in direkter Weise auf den arteriellen Blutdruck auswirkt, ist längst kein Geheimnis mehr.

Aber welche Folgen hat ein arterieller Bluthochdruck und ab wann sollte man (pro)aktiv

werden und etwas dagegen unternehmen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun, diese Frage lässt sich eigentlich nicht so einfach behaupten, wurden doch die

Werte für arteriellen Bluthochdruck (Hypertonie) in der Vergangenheit bereits mehrfach

nach unten hin korrigiert (zugunsten der Pharmaindustrie).

Aber natürlich gibt es dazu Richtwerte, an denen man sich orientieren kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt eine arterielle Hypertonie dann vor,

wenn der systolische Wert mindestens 140 mm/Hg und der diastolische Blutdruck 

mindestens 90 mm/Hg überschreitet. Nicht berücksichtigt wird hierbei ein kurzzeitiger

Blutdruckanstieg wie beispielsweise durch Medikamente oder etwa einer Schwangerschaft.

 

 

Die Risikofaktoren

 

- Übergewicht

- Adipositas (krankhafte Fettleibigkeit)

- Rauchen

- Alter

- erhöhte Cholesterinwerte

- Arteriosklerose

- Diabetes mellitus

- Erkrankungen der Nieren

- Vorerkrankungen wie Apoplexie (Schlaganfall) und Myokardinfarkt (Herzinfarkt)

 

 

Apoplexie - neben Myokardinfarkt die schlimmste Folge einer Hypertonie

 

Die wohl schlimmste Folge der Hypertonie ist neben dem Myokardinfarkt der

sogenannte Schlaganfall (Apoplexie) und das wohl prominenteste Beispiel

Deutschlands ist in diesem Zusammenhang das Schicksal von Gabi Köster.

Hier kannst du lesen, wie es der talentierten Entertainerin heute geht.

Eindrucksvoll dargestellt wurde das Schicksal der Gabi Köster in der RTL-

Produktion "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" (Ausstrahlung war am 14.04.2017).

 

 

Systolie und Diastolie

 

Der arterielle Blutdrucksetzt sich aus zwei Werten zusammen, der Systole und der

Diastole. Warum es zwei Werte gibt, wird in diesem Video (witzig) erklärt.

Liegt der systolische Wert zwischen 130 bis 139 und der diastolische Wert zwischen

85 bis 89 mm/Hg, dann ist der arterielle Blutdruck bereits grenzwertig pathogen und

die WHO spricht dann von einem "hoch-normalen" Blutdruck.

 

Die WHO unterteil die Hypertonie in insgesamt III Stufen, davon wäre die erste

Stufe bereits bei den oben erwähnten Werten erreicht. Stufe II wäre erreicht, wenn

der systolische Blutdruck uwischen 160 und 179 und der diastolische Wert zwischen

100 und 109 mm/Hg beträgt. Die schwerste Form der Hypertonie, also Stufe III erreicht

man, wenn der systolische Blutdruck über 180 und der diastolische Wert über

110 mm/Hg liegt.

 

 

Komplikationen

 

Das grundlegende Problem bei der Hypertonie ist die Tatsache, dass dieser Druck

schwere Schäden am Gefäß- und Organsystem verursachen kann. Bei einer dauer-

haften Hypertonie kann es zu Schäden an Augen, Gefäßen, Nieren und Herz kommen.

Und deshalb ist die Hypertonie aus medizinischer Sicht ein großes Problem, hinzu

kommt dann noch die Tatsache, dass diese pathologische (krankhafte) Veränderung

oftmals in Kombination mit einer anderen Erkrankung einhergeht oder bereits eine

Multimorbidität vorliegt. Die Folgen einer Hypertonie sind im schlimmsten Fall Myokard-

Infarkt oder Apoplex.

 

 

Rechtzeitiges Handeln erfordert

 

Es ist nie zu spät etwas an seiner Ernährung zu verändern, auch dann nicht, wenn man

bereits eine Hypertonie entwickelt hat. Menschen, deren Blutdruck bereits als "hoch-normal"

einzustufen sind, sollten sich grundlegende Gedanken über ihre Ernährung machen und

sich dabei auch die Frage stellen, ob man die Anzahl der Risikofaktoren nicht deutlich

eingrenzen kann. Bewegung in Kombination mit einer gesunden und ausgewogenen

Ernährung kann dabei bereits wertvolle Dienste. Eine ketogene Ernährungsweise wirkt

sich auch dann positiv aus, wenn bereits eine Hypertonie diagnostiziert wurde.

Auch wenn nach der derzeitigen Studienlage noch nicht alle Mechanismen aufgedeckt

wurden, die hinter der blutdrucksenkenden Wirkung der ketogenen Ernährung stecken,

so kann man nicht leugnen, dass sich eine ketogene Ernährungsweise positiv auf den

arteriellen Blutdruck auswirkt. Die Prävention ist im Zusammenhang mit der arteriellen

Hypertonie der beste Schutz vor den Folgen eines dauerhaften Bluthochdruckes...

 

 

 

 

 

 

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