Keto-Basics: Vitamin D

Im folgenden Beitrag geht es um das Vitamin D (Cholecalciferol).

Das Vitamin D gehört zu der Gruppe der lipophilen (fettlöslichen) Vitamine

und es zählt zu den sogenannten Secosteroiden.

 

Unser Organismus ist in der Lage, Vitamin D3 (Cholecolciferol) unter der

Inanspruchnahme von UVB-Strahlung über die Haut bzw. in der Haut selbst

zu synthetisieren.

 

 

 

In der Nahrung kommt Vitamin D vor allem in (fetten) Fischen vor.

Es hat in unserem Körper die Funktion eines Prohormons und es wird

im Organismus über eine Zwischenstufe zu dem wichtigen Hormon Calcitriol

umgewandelt.

 

Dieses Vitamin ist für uns deshalb so wichtig, weil es maßgeblich bei der

Regulation des Calcium-Spiegels im Blut einwirkt und für den Knochenaufbau

verantwortlich ist.

 

Ein Vitamin D-Hypovitaminose (Mangel an Vitamin D) führt bei Kindern beispiels-

weise zu Rachitis und bei Erwachsenen zu einer Osteomalazie. Bei der Osteo-

malazie handelt es sich um eine äußerst schmerzhafte Erweichung der Knochen-

substanz mit einer erhöhten Sturz- und Frakturgefahr. Die Osteomalazie des

Erwachsenen ist das Äquivalent der Rachitis bei Kindern.

 

Da unsere durchschnittliche Ernährungsweise leider nur einen bestimmten prozentualen

Anteil des Vitamin-D-Bedarfes deckt (5-20%), ist die direkte Sonneneinstrahlung als

direkte und natürliche Quelle unerlässlich. Der Bedarf an Vitamin D wird an sonnigen

Sommertagen bereits um ein Vielfaches gedackt. Schwieriger sieht das allerdings in den

meist dunklen Wintermonaten aus:

 

In den Wintermonaten jedoch ist die Bildung durch Sonnenexposition wegen des geringen

UV-B-Anteils im Sonnenlicht reduziert und nördlich des 51. Breitengrades kann sie sogar

zeitweise ganz ausbleiben. Die im Sommer aufgebauten Vitamin-D-Reserven im Körper und die Nahrung sind dann alleinige natürliche Quellen. In Studien wurde eine Wirksamkeit von körpereigenen Vitamin-D-Speichern von wenigstens 4 Monaten gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muskelschwäche bedingt durch eine Vitamin D-Hypovitaminose

 

 

Durch den Vitamin-D-Mangel entsteht oftmals auch eine Muskelschwäche, und im Rahmen der Osteomalazie eine erhöhte Knochenbruchgefahr, besonders für Schenkelhalsfrakturen. Darüber hinaus scheint Vitamin-D-Mangel auch das Risiko und die Ausprägung zahlreicher chronischer Krankheiten, wie Tumorleiden, Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten und kardiovaskulärer Krankheiten zu erhöhen.

 

Mit der Osteomalazie ist vor allem bei älteren Menschen eine Osteoporose assoziiert. Besonders oft findet sich ein Vitamin-D-Mangel bei Bewohnern von Altenheimen, aber prinzipiell auch häufig bei älteren Menschen allgemein. Studien zeigten einen Mangel bei 40–100 % der über 65-jährigen Männer und Frauen in Europa und in den USA. Daneben haben auch Jugendliche und schwangere oder stillende Frauen ein erhöhtes Risiko eines Vitamin-D-Mangels.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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