Keto-Basics: Warum wir Vitamine benötigen

Im folgenden Video geht es zum einen um die Frage, warum unser

Organismus Vitamine benötigt und zum anderen darum, welche Vitamine

vom Körper nicht eigenständig synthetisiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ketogene Ernährung kann durchaus abwechslungsreich und vor allem so

gestaltet werden, dass eine Supplementierung von Vitaminen nicht notwendig

ist. Dies sollte auch stets der Anspruch an diese Ernährungsform sein.

 

Ich bin kein Freund von Vitamin-Präparaten, weil ich die Angelegenheit sehr

kritisch betrachte: Unser Körper hat keine Probleme damit, wasserlösliche

(hydrophile) Vitamin bei einer erhöhten Zufuhr auszuscheiden. Aber wie sieht

das mit den lipophilen (fettlöslichen) Vitaminen aus? Nun wird die Sache

kritisch, denn unser Organismus verfügt über keinerlei Mechanismen, sich

dem Überangebot an lipophilen Vitaminen zu entledigen - als werden diese
gespeichert und das ist absolut ein Problem. Ich habe mich in meinem

"Handbuch der ketogenen Ernährung" auch mit diesem (ernsten) Thema umfassend auseinandergesetzt (erscheint im Herbst 2017 im Franzius Verlag Bremen).

 

Vitamine sind an vielen Reaktionen des Stoffwechsels beteiligt. Ihre Aufgabe

besteht in einer Regulierung der Verwertung von Kohlenhydraten, Proteinen

(umgangssprachlich auch als Eiweiß bezeichnet) und Mineralstoffen, sie sorgen

für deren Ab- beziehungsweise Umbau und dienen somit auch der Energiegewinnung.

Vitamine stärken das Immunsystem und sind unverzichtbar beim Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen. Die Vitamine unterscheiden sich hinsichtlich

ihrer Wirkungen.

 

 

Vitamine im Überblick:

 

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin A (Retinol)

Vitamin D (Ergo-/Cholecalciferol)

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin E (Tocopherol)

Vitamin B12 (Cobalamin)

Vitamin K (Phyllochinon)

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Vitamin B7 (Biotin)

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B9 (Folsäure)

 

Grundsätzlich unterscheidet man lipophile (fettlöslich) und hydrophile (wasserlöslich) Vitamine.

Die lipohilen Vitamine sind:

 

 

- Vitamin A (Retinol)

- Vitamin D (Calcitriol)

- Vitamin E (Tocopherol)

- Vitamin K (K1, K2, K3, K4 „Koagulationsvitamine“)

 

Alle anderen Vitamine gehören somit zur Gruppe der hydrophilen Vitamine. Allerdings nimmt ein Vitamin sozusagen eine Sonderstellung ein: 

 

Trotz seiner hydrophilen Eigenschaften kann Vitamin B12 dabei vom Organismus gespeichert werden kann.

 

Wasserlösliche Vitamine werden im Dünndarm mittels Carriern oder Rezeptoren absorbiert. Während Vitamin B2 durch passiven Transport aufgenommen wird, erfolgt die Absorption von Vitamin B1, Vitamin B12 und Vitamin C aktiv.

 

Ein Überangebot an hydrophilen Vitaminen kann aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit praktisch

nicht auftreten, da jeder Überschuss vom Körper ausgeschieden wird.

Workshop Ernährung: Einführung in die Vitamine:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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