Gesundheit & Aufklärung: Herpes labialis & wie unser Immunsystem funktioniert

Ein Vorteil der ketogenen Ernährungsweise ist die deutlich gesteigerte Immunabwehr.

Ich gehöre (leider) zu jenen Menschen, die mindestens 1-2 mal im Jahr an Lippenherpes

(Herpes labialis) leiden. Ich hasse diesen Zeitraum, denn es sieht nicht nur wirklich richtig

unschön aus, es stresst mich und meinen Organismus und ich bin jedes Mal wieder froh,

wenn ich den Herpes endlich durchgestanden habe.

 

 

Beim Herpes labialis handelt es sich um eine Herpes-simplex-Virus-Infektion,

die sich im Bereich der Lippen manifestiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Herpes labialis entsteht durch eine Reaktivierung des Virus, denn einmal infiziert,

tragen wir ihn ein ganzes Leben mit uns herum. Wodurch genau die

Reaktivierung ausgelöst wird, ist noch nicht vollständig geklärt, häufig kommt eine

Reaktivierung im Rahmen anderer Infektionskrankheiten vor, die oft mit Fieber einhergehen.

Dies führte auch zu der Synonym-Bezeichnung des Herpes febrilis, übersetzt "Fieberbläschen". Oft beobachtet man auch das Auftreten des Herpes labialis im Rahmen der Menstruation,

weshalb sich hier die Bezeichnung Herpes menstrualis durchgesetzt hat.

 

Beim Herpes labialis kommt es nach der Erstinfektion zu einer Persistenz des Virus in den Ganglien. Das Virus gelangt über die Nervenfasern zu den Ganglien. Bei einer Reaktivierung des Virus wandert es aus den Ganglien retrograd über die Nervenfasern wieder in Richtung Haut. Da die Mundpartie in hohem Maße von sensorischen Nerven innerviert ist, gelangt das Virus insbesondere in diesen Bereich, was sich dann als Herpes labialis äußert. Meistens erkennt man dies an Bläschen, die vor allem im Bereich des Lippenrots, der Mundwinkel und der Haut entstehen. Diese können zu größeren Ulzera ausarten oder im Rahmen von bakteriellen Superinfektionen zur Gingivostomatitis, Mundfäule oder Stomatitis herpetica führen.

 

 

Die ketogene Ernährung ist ja für ihre Steigerung der Immunabwehr bekannt.

Und auch bei mir hat sich etwas deutlich verändert, denn mir ist aufgefallen,

dass sich das Virus auch dann nicht aktiviert, wenn ich mich intensiver

Sonneneinstrahlung ausgesetzt habe oder ziemlich gestresst bin.

 

Beides, sowohl die intensive Sonneneinstrahlung als auch Stressoren

sind dafür bekannt, für eine Aktivierung des Herpes-Virus zu sorgen aber auch Ekel kann

zu einer Aktivierung führen, denn auch Ekel kann für körperlichen Stress sorgen...

 

Ich gehöre zu jenen Menschen, die im Winter unter der mangelnden Sonneneinstrahlung

leiden und deshalb gönne ich mir dann auch regelmäßig ein wenig UV-Bestrahlung,

allerdings hatte dies vor meiner Ernährungsumstellung einen Haken: Fast jedes mal

aktivierte sich durch meinen Solarium-Besuch das Herpes-Virus und auch dann, wenn

ich nur wenige Minuten dort verbrachte. Jetzt könnte man meinen, ich hätte

eine für meinen Hauttyp zu starke Bestrahlung gewählt, doch ich kann dir garantieren,

dass dem nicht so war. Seit ich mich ketogen ernähre, kann ich im Winter ein Solarium

aufsuchen, ohne danach an einem hässlichen Herpes labialis zu leiden. Auf welchen

Mechanismen die Steigerung der Immunabwehr im Rahmen einer ketogenen

Ernährungsweise beruht, eruiere ich soweit dies nach dem aktuellen Stand möglich

ist, ebenfalls in meinem "Handbuch der ketogenen Ernährung" (erscheint im Herbst

2017 im Franzius Verlag Bremen).

 

 

Im folgenden Beitrag wird erklärt, wie unser Immunsystem arbeitet und funktioniert:

 

 

 

 

 

Das Immunsystem

 

Als Immunsystem (lateinisch immunis, deutsch ‚unberührt, frei, rein‘) wird das biologische Abwehrsystem höherer Lebewesen bezeichnet, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert. Es entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen, fremde Substanzen und ist außerdem in der Lage, fehlerhaft gewordene körpereigene Zellen zu zerstören. Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen und der zentrale Forschungsgegenstand der Immunologie.

 

Das Immunsystem hat eine große Bedeutung für die körperliche Unversehrtheit von Lebewesen, denn praktisch alle Organismen sind ständig den Einflüssen der belebten Umwelt ausgesetzt; manche dieser Einflüsse stellen eine Bedrohung dar: Wenn schädliche Mikroorganismen in den Körper eindringen, kann dies zu Funktionsstörungen und Krankheiten führen. Typische Krankheitserreger sind Bakterien, Viren und Pilze, sowie einzellige (z.B. Protozoen wie Plasmodien) bzw. mehrzellige Parasiten (z. B. Bandwürmer).

 

Auch Veränderungen im Inneren des Körpers können die Existenz eines Lebewesens bedrohen: Wenn normale Körperzellen im Laufe der Zeit ihre gesunde Funktion verlieren, dann sterben sie meist ab und müssen abgebaut werden (Nekrose) oder bauen sich dabei selbst ab (Apoptose). In seltenen Fällen können sie auch krankhaft entarten und zur Entstehung von Krebs führen.

Alle Lebewesen verfügen daher über Schutzfunktionen. Schon einfache Organismen besitzen einen solchen Abwehrmechanismus, die so genannte Angeborene Immunantwort. Sie entstand bereits sehr früh in der Stammesgeschichte der Lebewesen und wurde seitdem weitgehend unverändert beibehalten. Die Wirbeltiere entwickelten zusätzlich eine komplexe, anpassungsfähige, so genannte adaptive Immunabwehr, die sie noch effektiver vor Krankheitserregern schützt.

 

Die pflanzliche Immunantwort hat Ähnlichkeiten mit der angeborenen Immunantwort bei Tieren. Pflanzen besitzen keine adaptive Immunantwort, also auch keine T-Zellen oder Antikörper.

 

 

 

 

 

 

 

 

Abblidung 3 und 4 zeigen das typische E.coli

 

Escherichia coli (abgekürzt E. coli) – auch Kolibakterium genannt – ist ein gramnegatives, säurebildendes und peritrich begeißeltes Bakterium, das im menschlichen und tierischen Darm vorkommt.

 

Unter Anderem auf Grund dessen gilt es auch als Fäkalindikator. E. coli und andere fakultativ anaerobe Organismen machen 0,1 Prozent der Darmflora aus.

 

Innerhalb der Familie der Enterobakterien (altgriech. ἕντερον [enteron]: Darm) gehört E. coli zur bedeutenden Gattung Escherichia und ist deren Typspezies. Benannt wurde es nach dem deutschen Kinderarzt Theodor Escherich, der es erstmals beschrieb. Coli ist der lateinische Genitiv von colon (zu dt. Kolon), einem Teil des Dickdarms.

 

In der menschlichen Darmflora ist E. coli als Vitaminproduzent, insbesondere Vitamin K, bekannt. Die meisten Angehörigen dieser Spezies sind nicht krankheitsauslösend, jedoch gibt es auch zahlreiche verschiedene pathogene Stämme. Es zählt zu den häufigsten Verursachern von menschlichen Infektionskrankheiten. Die Basensequenz des Genoms einiger Stämme ist vollständig aufgeklärt.

 

Als Modellorganismus zählt es zu den am besten untersuchten Prokaryoten und nimmt in der Molekularbiologie eine wichtige Rolle als Wirtsorganismus ein. Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin wurde an zahlreiche Forscher, die sich mit der Biologie von E. coli beschäftigt haben, vergeben.

 

 

 

 

 

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