Basics der Ernährung: Diese Lebensmittel solltest du "wohldosiert" einsetzen

Ich gehöre absolut nicht zu jenen Menschen, die dieses Lebensmittel oder jenes Genussmittel verteufeln. Manchmal erlebt man einen regelrechten Hype um bestimmte Lebensmittel, mal ist die Rede von „Superfoods“, mal die Rede von „super-gefährlichen“ Inhaltsstoffen und Zusätzen.  Aber was steckt denn nun wirklich dahinter? Wenn man genau hinschaut, so kann man aber durchaus die Spreu vom Weizen trennen, denn es gibt tatsächlich ganz bestimmte Lebensmittel, die nichts für uns tun, relativ teuer sind und nicht einmal wirklich gut schmecken!

 

Wenn ich da beispielsweise an Protein-Riegel denke, dann kann man doch nun wirklich nicht behaupten, dass sie unvergleichlich gut schmecken, oder?! Protein-Riegel werden doch oftmals nur deswegen gegessen, weil irgendwelche Werbestrategen suggerieren, diese seien gesund. So ist es mit vielen „unnötigen“ Lebensmitteln. Auch wenn man gerne glauben möchte, dass solche Lebensmittel eine fantastische Gesundheit fördern oder unglaublich viel Muskelmasse bringen, ist die Realität oftmals eine andere und eher das Gegenteil ist dann der Fall…

 

 

 

1.       Helles Mehl und daraus gewonnene Produkte

 

Ich glaube, dass keine andere Produkt-Palette so wenig für unseren Körper tut, wie Weißmehl-Produkte. Der Nutzen ist fraglich, denn diese Produkte haben im Grunde lediglich eines gemein: Jede Menge unvorteilhafter Eigenschaften. Ob nun Gebäck, Pasta, Weißbrot, Brötchen etc. – sie liefern allesamt eine Menge „leerer Kalorien“, führen zu einer entsprechenden Insulinausschüttung, liefern keinerlei Mikronährstoffe, füllen unseren Bauch und haben nicht einmal eine wirklich ordentliche Sättigung zur Folge. Was aber im Grunde on the top noch hinzukommt ist die Tatsache, dass viele Mehle aus glutenhaltigen Getreidearten stammen, allen voran Weizen. Gluten hat aber nun allerlei negative Auswirkungen auf unseren Organismus, es belastet unseren Darm, aber auch unsere geistige Leistungsfähigkeit – man denke an dieser Stelle an „Brainfog“. Gluten fördert zudem Übergewicht und Adipositas. Wer mit seinen Mahlzeiten eine hohe Kohlenhydrat-Last verursacht, der setzt seine Bauchspeicheldrüse ganz schön unter Druck und nun beißt sich die Katze in den Schwanz, denn die Insulin-Ausschüttung setzt eine enorme Reaktions-Kaskade in Gang.

 

 

 

2.       Herkömmlicher Reis

 

Das traurige am Reis ist die Tatsache, dass viel zu oft weißer Reis ohne Schale verzehrt wird. Wer kennt das nicht: Für den Moment führt Reis zu einem üppigen Sättigungsgefühl, doch lässt die anschließende Heißhunger-Attacke nicht wirklich lange auf sich warten. Weißer Reis ist ohne jedweden Nährwert, denn alles was auch nur ansatzweise sinnvoll sein könnte, sitzt in der Reisschale, diese wird aber eben beim Schälen entzogen. Weißer Reis führt im Grunde zur selben Problematik, wie Weißmehl-Produkte.

 

 

 

3.       Lebensmittel mit Nitriten

 

Viele Wurst- und Fleischwaren aus dem Discounter haben eines gemeinsam: Sie enthalten jede Menge Nitrite und dies ist für unseren Körper absolut problematisch, wissen wir doch heute, dass sie Herz- und maligne Erkrankungen verursachen können. Gerade bei der ketogenen Ernährung ist es deshalb umso wichtiger, solche Lebensmittel in den Speiseplan zu integrieren, die arm an Nitriten und anderen Konservierungsstoffen sind.

 

4.       Süssigkeiten

 

Wenn wir genauer hinschauen wird ganz schnell klar, dass Süßigkeiten wirklich nichts enthalten, was für unseren Organismus in irgendeiner Weise nützlich wäre (o.k. - vielleicht mal eine Nuss oder eine Mandel). Süßigkeiten sind nichts weiter als isolierte Kohlenhydrate ohne jeglichen Nährwert - aber dafür jede Menge negativer Auswirkungen.

 

 

 

5.       Protein- und Energy-Riegel

 

Es gibt nicht einen einzigen Protein- oder Energy-Riegel, der in irgendeiner Weise etwas für unser Wohlbefinden tut. Nein, nicht ein einziger davon! Was wir in solchen Riegeln finden können, würde kein Mensch in anderer Form freiwillig essen wollen: industriell gefertigtes Soja- oder Milchprotein, raffinierter Zucker, Süßstoffe, Transfettsäuren, künstliche Aromen und eine Reihe anderer fragwürdiger Zusatzstoffe, die aus dem Chemielabor stammen. Alle Substanzen haben einen enormen gesundheitsschädlichen Effekt – und dafür bezahlen wir oftmals reichlich Kohle.

 

 

6.       Softdrinks

 

Mit den Softdrinks verhält es sich ähnlich wie mit Süßigkeiten oder Protein-Riegel: Enthalten sie keinen Zucker, dann enthalten sie trotzdem Substanzen und Aromen, die alles andere als gesundheitsfördernd sind. Teilweise werden sogar solche Zuckerersatzstoffe eingesetzt, die trotzdem zu einer Insulinausschüttung führen, obwohl gar kein Zucker im Blut vorhanden sind. Die Folge ist eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) und dieser folgt unweigerlich die Heißhungerattacke, denn Insulin wurde ja trotzdem ausgeschüttet. Selbst wenn diese Substanzen dann doch keine Insulin-Ausschüttung zur Folge haben, sind sie deshalb nicht weniger schädlich für uns.

 

 

 

 

 

Wissenswertes über Nitrite:

 

Nitrite haben eine toxische (giftige) Wirkung und deshalb sind Lebensmittel mit hohen

Nitrit-Konzentrationen gesundheitsschädlich. Nitrite sind Salze (M+NO2−, M: einwertiges Kation) und Ester (R–O–N=O, R: organischer Rest) der Salpetrigen Säure HNO2. Von den Estern der Salpetrigen Säure sind die isomeren Nitroverbindungen (R-NO2) abzugrenzen, bei denen der organische Rest direkt am Stickstoff gebunden ist.

 

Das Nitrition reagiert mit den Eisenatomen in eisenhaltigen Enzymen der Zellatmung sowie des Hämoglobins. Letzteres wird durch Nitrit zu Methämoglobin oxidiert (siehe auch Methämoglobinämie), wodurch die Fähigkeit zum Sauerstofftransport verloren geht. Ferner sind Nitrite an der Bildung kanzerogener Nitrosamine beteiligt.

 

 

 

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