Keto-Basics: Diese 5 Fehler solltest du unbedingt vermeiden

September 27, 2017

Wenn du dich ketogen ernähren möchtest um überschüssige Pfunde loszuwerden,

dann solltest du unbedingt darauf achten, diese häufigen Fehler zu vermeiden,

denn sie sind kontraproduktiv und im schlimmsten Fall führen sie dazu, dass du aus

der Ketose fliegst.

 

1. Zuviel Kohlenhydrate:

Deine tägliche Kohlenhydratzufuhr sollte unbedingt unter 45 g bleiben, wenn du

abnehmen möchtest ist es sogar sehr empfehlenswert, die Kohlenhydratzufuhr auf

maximal 20 g pro Tag zu reduzieren. Dies sichert dir den Erfolg und sorgt dafür,

dass du deutlich schneller abnimmst, der Grund ist die höhere Konzentration an

Ketonkörper in deinem Blut (desto höher die Konzentration, umso mehr Fettsäuren

wurden in den Hepatozyten deiner Leber in Ketonkörper umgewandelt).

 

2. Zuviel Protein:

Proteine sind neben den Fetten die wichtigsten Makronährstoffe,

aber wenn du nicht achtsam bist und auf eine moderate Proteinzufuhr achtest,

dann kann es nicht nur passieren, dass du aus der Ketose fliegst, sondern noch viel

schlimmer, du könntest sogar eher noch zunehmen. Denn was viele nicht wissen:

Wenn du mehr Protein zuführst als dein Körper benötigt um wertvolle Muskelmasse

zu schützen, dann werden die im Protein enthaltenen Aminosäuren zu Glucose

metabolisiert - diesen Prozess bezeichnet man als Gluconeogenese, also die

Neubildung von Glucose im Körper. Der optimale Protein-Wert liegt bei etwa 1,75

pro Kilogramm Körpergewicht. Beispiel: Bei 64 kg Körpergewicht bedeutet dies

64 x 1,75 = 112 g Protein in einem Zeitraum von 24 h.

 

 

 

3. Du isst zu wenig Fette:

Immer noch werden Fette verteufelt und nur die wenigsten Menschen wissen, dass

Fette für unseren Körper grundsätzlich kein Problem darstellen, ganz im Gegenteil.

Im Rahmen der ketogenen Ernährung handelt es sich bei den Fetten um den

wichtigsten Makronährstoff überhaupt, gefolgt vom Protein.

Da du Kohlenhydrate als Energiequelle weitgehend aus deinem Ernährungsplan

gestrichen hast, musst du nun für einen adäquaten Ersatz sorgen.

 

 

 

Aus rein wissenschaftlicher Sicht gibt es absolut keinen Grund, Angst vor Fetten

zu haben, solange du gesunde Fette zuführst.

 

 

4. Mangel an Mikronährstoffen:

Gerade in der sogenannten Adaptionsphase, also jene Phase, wenn der Körper

sozusagen im Kohlenhydrat-Entzug ist, werden oftmals nicht ausreichend Mikro-

nährstoffe wie beispielsweise Natrium, zugeführt. Viele Menschen leiden

gerade zu Beginn der Ernährungsumstellung u.a. an Kopfschmerzen und Nausea

(Übelkeit). Das beste Mittel beim Auftreten solcher Symptome ist eine selbstgemachte,

wohltuende Kraftbrühe. Die Begründung ist im Grunde simpel, denn gerade zu

Beginn scheidet der Körper vermehrt Wasser und somit auch vermehrt Mikronährstoffe

wie Natrium aus - achte aus diesem Grund auf eine adäquate Wasser- und Mikronährstoffzufuhr.

 

 

 

5. Mangelnde Geduld:

Auch wenn sich dein Körper relativ schnell an den "neuen" Stoffwechsel anpasst,

kann es durchaus sein, dass abhängig von der persönlichen Konstitution bis zu

4 Wochen vergehen können, bis deine Fettverbrennungsmaschinerie so richtig in

Gang gekommen ist. Übe dich in Achtsamkeit und sei geduldig! Du musst deinem

Körper ausreichend Zeit gewähren, um sich an die neu entstandene Situation anzupassen!

 

 

 

 

 

 

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