Keto-Basics: Biologisch hochwertiges Kokos-Öl ohne Transfettsäuren bitte!

October 4, 2017

In meinem Artikel "Mit einem Bulletproof richtig in den Tag starten" habe ich bereits

über die Zusammensetzung von Kokos-Öl gesprochen und dabei auch erläutert,

warum Kokos-Öl so wichtig für die Keto-Küche ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht jedes Kokos-Öl ist gesund

 

Doch Kokos-Öl ist nicht gleich Kokos-Öl - dabei ist es von enormer Bedeutung, die

richtigen Fettsäuren der Ketose zuzuführen, denn es handelt sich dabei um den

wichtigsten Makronährstoff überhaupt. Umso wichtiger ist es beim Kokos-Öl darauf

zu achten, naturbelassenes und somit biologisch hochwertiges Öl in der Keto-Küche

einzusetzen. Die Öle einer minderen Qualität werden oftmals industriell weiterverarbeitet

und dabei wird das Fett desodoriert, gebleicht, raffiniert und gehärtet - dieser

Prozess macht selbst aus dem hochwertigsten Kokos-Öl eine ungesunde und gar

schädliche Substanz - man könnte genauso gut "Palmin" essen...

 

100% natives und biologisch hochwertiges Kokosöl hat aber seinen Preis und das sollte

dir die Sache auf jeden Fall wert sein, wenn dir deine Gesundheit am Herzen liegt.

Die Herstellung dieses wertvollen Öles ist sehr aufwendig und sie erfordert viel Sorgfalt

und Sachkunde.

 

 

Industriell gehärtete Kokos-Fette enthalten schädliche Transfettsäuren

 

Ausschließlich die gehärteten Kokos-Fette enthalten die schädliche Transfettsäure. Diese Fettsäuren sind für

unseren Organismus sehr belastend und der dauerhafte,

übermäßige Konsum hat schwerwiegende gesundheitliche Folgen.

 

Für mich persönlich gibt es ein bevorzugtes Kokos-Öl-Produkt: Ich verwende am liebsten das "Virgin Coconut Oil" aus der Ölmühle Solling. Es erfüllt alle Voraussetzungen die ein gesundes Kokos-Öl-Produkt mit sich bringen muss und

ich finde es geschmacklich besser als andere Kokos-Öle.

 

 

 

 

Wissenswertes:

Kokosöl besteht hauptsächlich aus Triglyceriden, die gesättigte Fettsäure-Reste enthalten,

die sich von Capryl-, Laurin-, Caprin-, Palmitin-, Stearin- und Myristinsäure ableiten.

Des Weiteren enthalten die Triglyceride als Fettsäure-Rest den einfach ungesättigten

Ölsäure-Rest sowie Spuren von Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium, Kupfer, Eisen,

Phosphor, Aminosäuren, Vitamin E und Lactone. Wird das Öl jedoch raffiniert, so geht

das wertvolle Vitamin E verloren.

 

Biologisch hochwertiges Kokos-Öl ist weder desodoriert, noch raffiniert, naturbelassen,

kalt gepresst und es enthält eben keine schädlichen Transfettsäuren - genau darauf

solltest du beim Kauf achten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Negativ-Schlagzeilen der letzten Monate...

 

In den vergangenen Monaten konnte man in diversen Zeitschriften, aber auch auf einschlägigen Onlineportalen, die sich mit der Thematik "Gesundheit und Ernährung" beschäftigen, lesen, dass Kokosöl alles andere als ein viel gepriesenes Superfood ist und gar schädlich sein soll. Nicht selten heißt es, Kokos-Öl sei genauso schädlich wie Butter.

 

 

 

Nun, ich glaube wir müssen nicht mehr eruieren, warum man Butter der Margarine (und anderen Streichfetten) vorziehen sollte. Hier gilt erneut die bereits widerlegte Kardinalbehauptung, „Fett macht dick und krank“. Den Preis, den wir durch solche Thesen in den vergangenen Jahren zahlen mussten (und auch noch weiterhin zahlen), ist sehr hoch möchte ich meinen. Fette runter, Kohlenhydrate hoch, Fette auf Gedeih und Verderb verteufeln und am Ende hat man dann mehr Diabetiker als jemals zuvor, mehr Kinder, die bereits im Grundschulalter an Adipositas permagma und arterieller Hypertonie leiden, als jemals zuvor und so viele demenziell erkrankte Menschen, dass es uns in Europa zum Vorreiter werden lässt.

 

Nun, wenn wir uns diese Berichte über die „gesundheitsschädigende Wirkung“ von Kokos-Öl einmal näher anschauen, dann kann man ganz oft folgenden Sachverhalt feststellen:

 

Die Berichte und Artikel beziehen sich in sehr vielen Fällen auf Informationen und Quellen, die auf Veröffentlichungen der sogenannten American Heart Association AHA zurückzuführen sind. Nun sollte man hellhörig werden und genauer hinschauen, denn die AHA wird hauptsächlich von einflussreichen und großen Pharma-Konzernen finanziell gefördert und unterstützt. Wenn ein simples Mittel wie Kokosöl, in ganz vielen unterschiedlichen Fällen und auf einer großen Anwendungsmöglichkeit basierend, andere teure Medikamente uninteressant macht, dann hat diese Lobby damit absolut ein Problem und sie wird alles daran setzen, um eine Desinformations-Maschinerie in gang zu setzen. Wir wissen, dass es in der Vergangenheit schon des Öfteren solche Fälle gab. Also müssen Studien her, die genau das Gegenteil behaupten und tadaaaa – hier sind sie…

 

Es ist sehr seltsam, dass einerseits die AHA Kokos-Öl als ungesund einstuft, auf der anderen Seite jedoch genau jene Konzerne, die die AHA finanziell unterstützen und fördern, bereits seit Jahren darum ringen, sich die Patentrechte für MCT (mittelkettige Triglyceride) zu sichern. Dies ist nichts anderes als ein absoluter Widerspruch in sich.

 

Wer Interesse hat, kann sich gerne einmal die folgenden Publikationen über die gesundheitlichen Vorteile von Kokos-Öl anschauen:

 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5044790/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1836037/
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1995764511600783
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S199576451360142X

https://www.kokosoel.com/verwendung/gesundheit-und-wohlbefinden/ist-kokosoel-ungesund/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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