Der Warburg-Effekt und die Zuckerlüge

October 20, 2017

Die sogenannte Warburg-Hypothese geht auf den Nobelpreisträger und Biochemiker Otto Warburg (1883-1970) zurück, die Hypothese gründet auf der Tatsache, dass viele Krebszellen ihre Energie hauptsächlich durch eine hohe Rate an Glykolyse, also der „Zuckerverbrennung“ gewinnen. Zellen hingegen, die nicht pathologisch verändert sind, weisen eine deutliche niedrigere Rate an Glykolyse auf. Die Werte, die von malignen, also bösartigen Krebszellen erreicht werden, sind um das bis zu 200-fache gegenüber gesunden Zellen erhöht.

 

 

 

Dass dies so ist, darüber habe ich bereits in meinem kürzlich erschienenen „Handbuch der ketogenen Ernährung“ berichtet. Was nun hinzukommt, sind eben erst kürzlich ausgewertete Studien aus jüngster Zeit und jetzt endlich, wird Alarm geschlagen und davor gewarnt. Und jetzt erst, rücken gesunde Fette wieder in den Fokus der Wissenschaft und jetzt erst, wird offensichtlich deutlich, dass die offiziellen Ernährungsempfehlungen der letzten 40 Jahre schlicht und ergreifend falsch waren, denn:

 

- Immer mehr Menschen erkranken mit steigender Tendenz an Diabetes mellitus.

 

- Immer mehr Menschen, entwickeln eine arterielle Hypertonie, darunter auch Kinder und     Jugendlichen.

 

- Immer mehr Menschen in Deutschland sind nicht nur übergewichtig, sondern sogar krankhaft fettsüchtig.

 

 

 

 

Und dies, weil selbst hochwertige, gesunde Fette nun erfolgreich über Jahrzehnte von deutschen Tellern verschwanden und durch Pasta, Reis und Co. ersetzt wurden. Den Preis, den wir jetzt dafür zahlen müssen, scheint mir persönlich einfach zu hoch zu sein. Die Katastrophe war vorhersehbar und viele Außenseiter, zu denen wohl auch ich dann gezählt hätte, wurden für ihre Behauptungen, Fette dürften nicht grundsätzlich verteufelt werden, sondern müssten ernährungswissenschaftlich viel mehr an Bedeutung gewinnen, gesteinigt.

Und nun liest man fast wöchentlich in den Zeitungen, wie falsch wir dann wohl damit lagen und wie schädlich Kohlenhydrate (Zucker) tatsächlich sind.

 

Die Einsicht, dass die seit Jahren geltenden Empfehlungen für Kohlenhydrate um bis zu 50 % fallen müssen, kommt mir ehrlich gesagt ein wenig zu spät, denn dies hilft all jenen, die an einem Myokardinfarkt, einem Apoplex, einer arteriellen Hypertonie, einem Diabetes mellitus erkrankt oder schon lange begraben sind, recht wenig. Das, was über die letzten Jahrzehnte verharmlost wurde und das, was hingegen verteufelt wurde, nämlich gesunde Fette, die angeblich die Cholesterin-Werte in die Höhe schießen lassen und für Arteriosklerose verantwortlich sein sollten, nenne ich nichts anderes, als die reinste Zucker-Lüge und die Einsicht, kommt für viele Menschen zu spät…

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