Keto-Basics: Wie schädlich ist eine ketogene Ernährungsweise nun tatsächlich?

November 15, 2017

Immer wieder fallen mir negative Beiträge zum Thema ketogene Ernährung auf

und aktuell, da die ketogene Ernährung mehr und mehr an Bedeutung und an

Popularität gewinnt, scheinen sich solche Beitrage auch aktuell zu häufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich möchte einmal grundsätzlich klarstellen, dass ich bereits in meinem

Handbuch der ketogenen Ernährung darauf hingewiesen habe,

dass der Anspruch an diese Ernährungsweise stets jener sein sollte, sich

gesund und ausgewogen zu ernähren. Die ketogene Ernährung sollte zu

keinem Zeitpunkt als Freifahrtschein zur Völlerei gesehen werden. Eine

Zufuhr an gesunden Fetten ist ebenso wichtig wie die eigentliche Restriktion

der Kohlenhydrate selbst. Nach mehr als 18 Monaten ketogener Ernährung

kann ich heute an mir keinerlei Veränderungen beobachten, die pathologischer

Natur wären. Als Pflegekraft bin ich auf diese Art der Wahrnehmung und Beobachtung

fast schon gedrillt, ganz am Rande bemerkt.

 

Es gibt Menschen, die sich mit dieser Thematik aus Berufsgründen auseinandersetzen. Eine der wohl wichtigsten Experten auf diesem Gebiet ist Marina Lommel, die Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin von Foodpunk.de. Im März 2016 gab es einen Beitrag über diese Ernährungsform auf Galileo und das Fazit fiel im Endeffekt alles andere als positiv aus. Zu Unrecht wie ich und auch andere Kollegen finden. Die ketogene Ernährung muss adäquat in die Praxis umgesetzt werden, sie kann sich in vielerlei Hinsicht positiv auf unseren Organismus auswirken: signifikante Leistungssteigerung, überschüssiges Körperfett wird abgebaut, der pharmakoresistenten Epilepsie insbesondere bei Kindern wird bemerkenswert zu Leibe gerückt, von Migräne geplagte Menschen leiden viel weniger an den Attacken, Depressionen werden positiv beeinflusst und entzündliche Prozesse im Organismus gehen spürbar und nachweislich zurück – um nur einige Auswirkungen dieser Ernährungsweise zu nennen.

 

Nun, Marina Lommel setzt sich seit Jahren auf wissenschaftlicher Ebene genau mit diesem Thema auseinander und sie sagt ganz klar: Die ketogene Ernährung, richtig in die Praxis umgesetzt und durchgeführt, ist ein mächtiges Werkzeug. Um Marina Lommel an dieser Stelle zu zitieren: „Wenn man nicht Butter+Käse als Beilage zu einer Bratwurst isst. Sondern echtes Essen. Immer wieder erstaunlich, wie viel Gemüse hineinpasst – auch in ein kleines Kontigent an Kohlenhydraten pro Tag.“

 

Ihr Wissen basiert auf der praktischen Erfahrung, auf der Biochemie des Stoffwechsels, den sie von Grund auf studiert hat, auf der Arbeit im DZNE (Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen) und die 400 Studien, die sie für ihre Arbeit wissenschaftlich untersucht hat, um sich noch tiefer in die Materie begeben zu können. Am Ende zählen Zahlen und diese sprechen eindeutig FÜR die ketogene Ernährungsweise.

 

Weiterführende Informationen über Marina Lommel aber auch zur Thematik findest du hier:

 

https://foodpunk.de/ist-ketogene-ernaehrung-ungesund/

 

Fazit:

Die ketogene Ernährung, vorausgesetzt sie wird adäquat und wohl überlegt in die Praxis umgesetzt und durchgeführt, ist durchaus gesundheitsfördernd und sie lässt sich auch über einen langen Zeitraum problemlos durchführen. Gesunde Fette, reichlich Gemüse und ab und zu auch

jene Früchte, die eine geringe Kohlenhydratlast aufweisen und in der Keto-Küche verwendet werden können bei einer moderaten Proteinzufuhr sind das Erfolgsrezept für eine unbedenkliche ketogene Ernährungsweise mit all ihren Vorteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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