Die Zuckerfalle: 8 "Must-Knows" über Zucker...

January 6, 2018

Um zu verstehen worum es im folgenden Beitrag geht, ist ein wenig "Zuckerkunde"

notwendig. Grundsätzlich gibt es zig verschiedene Zucker-Varianten und jede wird

auch auf unterschiedliche Weise aufgenommen und vom Organismus weiterverarbeitet.

 

 

 

Grundsätzlich unterscheidet man u.a. folgende Zucker-Arten:

  1. Brauner Zucker, auch Rohzucker genannt,

  2. Fruchtzucker/Fruktose

  3. Haushaltzucker/Saccharose

  4. Invertzucker

  5. Isomaltulose

  6. Maiszucker oder Maissirup (Isoglukose)

  7. Malzzucker (Maltose)

  8. Melasse

  9. Milchzucker/Laktose

  10. Rohrzucker

  11. Rübenzucker

  12. Sorbit/Sorbitol/Glucitol

  13. Traubenzucker/Glukose oder Dextrose

  14. Vollrohrzucker

  15. Weißzucker

 

Was die Zuckerarten voneinander unterscheidet ist im Grunde die Geschwindigkeit,

mit der sie ins Blut gelangen. Dextrose gelangt dabei beispielsweise viel schneller ins

Blut als etwa Saccharose. Der Grund für diesen Unterschied ist schnell erläutert:

Saccharose muss im Körper erst umgewandelt werden, da es sich hierbei um einen

Zweifachzucker handelt; der Körper wandelt diesen erst in Glukose und Fruktose

um, erst jetzt kann es ins Blut gelangen. Im Sinne einer ketogenen Ernährungsweise

ist dabei keine Sorte wirklich besser oder schlechter bis auf ganz wenige Ausnahmen,

Zucker ist und bleibt Zucker, auch wenn seine Aufspaltung im Organismus unterschiedlich

verläuft.

 

 

 

Hier nun die "Must-Knows":

 

1. Unterschiedliche Zuckerarten werden auch unterschiedlich von unserem Organismus

verarbeitet.

 

2. Große Mengen an Fructose beeinflussen die Lipolyse, sprich den Fettstoffwechsel

erheblich, leidet man bereits an Übergewicht oder sogar an Adipositas, hat der Körper

ein Problem, denn er kommt mit dem Angebot an Fructose nicht mehr zurecht.

Deshalb sollten übergewichtige Menschen auf eine moderate Obst-Zufuhr achten.

 

3. Der Milchzucker ist jene Sorte, die am längsten benötigt, er sorgt für einen

langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels und sollte somit bevorzugt werden.

 

4. Eine gewisse Vorliebe für Süßes wohnt jedem Menschen inne und es handelt sich

dabei nicht um eine anerzogene Charakteristik. Es ist uns sozusagen angeboren, denn

rein evolutionstechnisch signalisiert es unserem Körper, dass ein Nahrungsmittel nicht

giftig ist, fast alle natürlich vorkommenden giftigen Substanzen schmecken bitter.

 

5. Honig ist definitiv nicht gesünder als Zucker und es gehört somit in den Bereich

der Mythen und Legenden: Auch Honig enthält zu 80% Zucker und somit ist er nicht

weniger gefährlich und schädlich.

 

6. Zucker beschleunigt den Alterungsprozess in deinem Organismus: Ein dauerhaft

hoher Blutzuckerspiegel führt zum Verlust deiner Hautelastizität, nichts anderes

geschieht im Rahmen des Alterungsprozesses.

 

7. Lebensmittel, denen Zucker zugesetzt wurde machen alles andere als lange satt.

Es handelt sich dabei um "leere" Kohlenhydrate und in der Folge verlangt unser Körper

immer mehr davon, denn schließlich muss der Körper mit ausreichend Energie versorgt

werden. Zucker ist ein sehr schlechter Energielieferant, da er schnell an "Wirkung" verliert,

nicht lange anhält und in hohen Dosen zugeführt werden muss (im Sinne der Energiegewinnung).

 

8. Vorsicht ist bei sogenannten Zuckerersatzprodukten geboten, denn es ist aktuell

nicht vollständig geklärt, wie sie sich tatsächlich und vor allem langfristig auf unseren

Körper auswirken. Man vermutet sogar, dass auch diese Mittel zu einer Insulin-Ausschüttung

führen, da auch sie den Blutzuckerspiegel erhöhen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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