Neue "Leserunde" und 15 eBooks werden verlost!

 

 

 

Neue Leserunde auf lovelybooks.de und 15 eBooks werden verlost:

"Das Handbuch der ketogenen Ernährung"

 

Ich lade hiermit recht herzlich zu einer neuen Leserunde zu meinem Buch „Das Handbuch der ketogenen Ernährung“ ein. Ich werde als Autor die Leserunde begleiten und dabei auf eure Fragen eingehen. Nach Rücksprache mit Simone Franzius (Franzius Verlag Bremen) möchten wir 15 Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geben, das Handbuch zu lesen. Dafür stellt der Franzius Verlag 15 eBooks zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für diese Leserunde endet am 14.05.2018. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich

bei Simone Franzius und dem Verlag bedanken! Zu lovelybooks.de geht es hier entlang.

 

Wenn du Testleser werden möchtest, dann beantworte die Frage, warum du der „perfekte“ Testleser für dieses Buch bist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Handbuch der ketogenen Ernährung

 

Die ketogene Ernährung ist populärer denn je - aus einem bestimmten Grund! Verwandelt diese Ernährungsform unseren Organismus doch in eine Fettverbrennungsmaschine und bekämpft dabei gleichzeitig auf eindrucksvolle Weise die größten Volkskrankheiten wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Adipositas und anderes. Die Tatsache, dass unser Organismus zur Ketogenese fähig ist, hat unseren Vorfahren in der evolutionsgeschichtlichen Entwicklung das Überleben gesichert. Deshalb muss Ketose als ein absolut physiologischer Vorgang verstanden werden. Dieses Buch liefert dem Leser nicht nur ausführliche Hintergrundinformationen, sondern geht auch auf Besonderheiten und wissenschaftliche Aspekte der Ketose ein. Es schafft so ein komplexes Verständnis des Themas und erleichtert den Weg zu einer umfassenden, selbstständigen und erfolgreichen Ernährungsumstellung.

 

Leseprobe:

1. Kapitel
Die Bedeutung der Ketose und des ketogenen Stoffwechsels

Als Ketose bezeichnet man in der Human- und Veterinär­medizin einen Stoffwechselzustand, bei dem ein Anstieg der Konzentration von Ketonkörpern, genauer gesagt Aceto­acetat, 3-Hydroxybutyrat und Aceton, in Blut und Extrazellularraum über die Normwerte festzustellen ist. Dieser Zustand ist ein absolut physiologischer Vorgang und darf nicht – wie etwa im Falle einer Diabetes-Erkrankung – als pathologischer Vorgang verstanden werden. Ernährt man sich nun ketogen, so können die oben aufgezählten Ketonkörper die Glucose als primäre Energiequelle des Organismus ablösen.

Ursache einer Ketose ist entweder ein länger an­dauernder Hungerzustand, etwa beim Fasten, oder eine länger anhaltende niedrige Zufuhr von Kohlenhydraten von weniger als 50 Gramm pro Tag beim erwachsenen Menschen. Hierbei kommt es unter Glucagoneinfluss zur Deckung des benötigten Energiebedarfs zu einem inten­siven Abbau von Fettsäuren zu Ketonkörpern in der Leber als Alternative zur Bereitstellung von Glucose aus dem Abbau von Kohlenhydraten.

Als Ketonkörper bezeichnet man die drei Moleküle Acetoacetat (AcAc), Beta-Hydroxybutyrat (Beta-OH-B) und Aceton (Laffel 1999, S. 1).

Dabei handelt es sich bei Acetoacetat und Beta-Hydroxybutyrat um signifikante, energie­reiche Ver­bindungen, die durchaus auch unter physio­logischen Bedingungen entstehen können und unter bestimmten Voraussetzungen in einem beträcht­lichen Ausmaß zur Energieversorgung des Organismus beitragen können.

Der kleinste Ketonkörper Aceton entsteht durch eine spontane Decarboxylierung von Acetoacetat. Als De­carboxylierung bezeichnet man eine chemische Reaktion, bei der aus einem Molekül ein Kohlenstoffdioxid-Molekül abgespalten wird. Durch Erhitzen oder durch enzymatische Katalyse kann eine Decarboxylierung besonders leicht bei Carbonsäuren (bevorzugt Beta-Ketosäuren oder Malonsäuren) erfolgen.

Ketonkörper werden von allen Geweben, aber insbesondere von der Muskulatur und unserem Gehirn als Energielieferant verwendet. Ketonkörper sind in der Lage, problemlos die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Ein Restbedarf an Kohlenhydraten, zum Beispiel für die Synthese von Sekreten wie etwa dem Speichel, kann durch die Gluconeogenese aus Aminosäuren und dem Glycerin der Fette gedeckt werden – doch mehr dazu im Verlauf des Buches.

Somit ist die ketogene Ernährung eine individuell berechnete, streng bilanzierte, sehr fettreiche und an Kohlenhydraten sehr stark reduzierte Form der Ernährung mit einem ausreichenden Eiweiß- und Energiegehalt. Sieht man diese Ernährungsform als eine Diät, so handelt es sich hierbei um eine Restriktion, bei der man eben nicht abends hungernd zu Bett gehen muss.

Die ketogene Ernährung muss nicht zwingend als Diät verstanden werden. Für mich persönlich ist sie eine Lebenseinstellung, der ich mich immer wieder neu zuwenden kann, um aus den Fängen des Kohlenhydratstoffwechsels zu entfliehen.

Die Ursprünge der keto-adaptierten Ernährung reichen tatsächlich weit zurück. Das Wissen, dass Fasten zum Sistieren epileptischer Krampfanfälle führt, reicht zurück bis in die Antike. In der Bibel (im Neuen Testament) wird im Evangelium nach Markus von der Heilung eines epileptischen Kindes berichtet: »Da sagte Jesus: Nur durch Gebet und Fasten kann man solche Geister austreiben.«

(Mk 9, 14-29; Gute Nachricht Bibel 1990, Neues Testament, S. 51)

Die ketogene Ernährung wurde in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Behandlung von Epilepsie entwickelt, durch den Fortschritt der antikonvulsiven Pharmakotherapie sowie den chirurgischen Möglichkeiten zur Behandlung von Epilepsie geriet sie jedoch in Vergessenheit. Nicht zuletzt durch Atkins erlebt die ketogene Diät in den letzten Jahren eine Renaissance als effektive therapeutische Option zur Behandlung diverser Erkrankungen und zur Behandlung der Zivilisationskrankheit Nummer 1, dem Übergewicht, in den industrialisierten Ländern.

Die Ketogenese, also die Bildung von Ketonkörper in der Leber des menschlichen Organismus, stellt einen äußerst wichtigen Stoffwechselweg für die Energieversorgung dar. Ohne diese essenzielle Energieversorgung wäre ein Überleben von Hungerperioden in der Evolution der Menschheit niemals möglich gewesen. Ist unser Organismus über längere Zeit auf seine endogenen Energiereserven angewiesen, so ermöglicht eben die Ketogenese der Leber die Versorgung extrahepatischer Organe – und letztlich führt dies zu einem Abbau von Fettsäuren aus den körpereigenen Fettdepots.

Interessant ist die Tatsache, dass Ketonkörper während einer Kohlenhydratrestriktion bereits nach der ersten Nacht zwei bis sechs Prozent des Energiebedarfs des menschlichen Organismus decken. Dieser Anteil wächst nach drei Tagen auf 30 Prozent bis 40 Prozent (Laffel L. 1999, Seite 2).

Zu Beginn der Ketose werden die Ketonkörper bevorzugt von der Herz- und Skelettmuskulatur sowie den Nieren verstoffwechselt. Nach einer Adaptionsphase von mehreren Tagen bis mehrere Wochen vermögen insbesondere die Neuronen des Gehirns, welche die im Blut transportierten Fettsäuren nicht verwerten können, einen großen Teil ihres Energiebedarfs aus der Oxidation von Ketonkörper zu decken.

Die Ketogenese stellt einen äußerst wichtigen Stoff­wechselweg für die Energieversorgung dar

 

Die Tatsache, dass der menschliche Organismus in der Lage ist, dauerhaft auch ohne Kohlenhydrate auszukommen und dauerhaft seine Energieversorgung auch ohne das Vorhandensein von Kohlenhydraten aufrechtzuerhalten, sollte jeden von uns spätestens an dieser Stelle hellhörig werden lassen. Wie kann das denn überhaupt sein? Wird doch von allen Ernährungswissenschaftler ständig gepredigt, wie unsere Ernährungspyramide auszusehen hat, bei der kohlenhydratreiche Lebensmittel die Basis bilden, auf der das gesamte Konstrukt aufgebaut ist. Kann es denn wirklich gesund sein, dauerhaft auf Kohlenhydrate zu verzichten? Ist es nicht gar gefährlich, sich nur von Lipiden und Proteinen zu ernähren? Was geschieht nach drei, sechs, neun und zwölf Monaten kohlenhydratarmer Ernährung mit dem Organismus? Wann machen sich die ersten Mangelerscheinungen bemerkbar? Wie kommt man denn überhaupt darauf, sich derart zu ernähren?

 

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist eine Ernährung ohne Kohlenhydrate im Grunde undenkbar. Umso faszinierender empfinde ich die Tatsache, dass man sich durchaus auch ohne Kohlenhydrate langfristig und vor allem gesund ernähren kann. Seit fast einem Jahr lebe ich nun schon diese Form der Ernährung und ich muss sagen, wenn ich mein Befinden mit dem im Kohlenhydratstoffwechsel vergleiche, so stelle ich einen enormen (positiven) Unterschied fest.

Ich werde auf den folgenden Seiten alle aufkommenden Fragen gründlich zu Leibe rücken. Doch eines kann ich Ihnen bereits an dieser Stelle versichern:

Sollten Sie sich tatsächlich für das Experiment »Ketose« entscheiden, so werden Sie erstaunt darüber sein, zu welchen außergewöhnlichen Leistungen Ihr Organismus tatsächlich in der Lage ist. Ich möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass Sie sich, bevor Sie mit dem Experiment »Ketose« beginnen, umfangreich von Ihrem Hausarzt untersuchen lassen sollten. Die Untersuchung ist notwendig, um feststellen zu können, ob etwas dagegenspricht.

Denn wenn Sie Probleme mit Ihrem Blutzuckerspiegel oder etwa den Triglyceriden haben, dann sollten Sie die Umstellung der Ernährung auf keinen Fall auf eigene Faust durchführen! Die Ketose ist ein mächtiges In­strument und wenn bestimmte Voraussetzungen nicht ge­geben sind, kann die Umstellung relativ rasch sogar gesund­heits­gefährdend werden und als Angehöriger eines Pflege­berufes ist mir sehr viel daran gelegen, Gesund­­heit zu fördern, Krankheit zu verhüten, Gesund­heit wiederher­zustellen und Leiden zu lindern.

Wenn jedoch nichts dagegenspricht, dann können Sie sich bereits jetzt darauf freuen, von den mannigfaltigen Vorzügen der Ketose in vollem Maße profitieren zu dürfen. Freuen Sie sich bereits jetzt auf die unglaublichen Vorteile der ketogenen Ernährung:

  • Gewichtsabnahme:

Wenn Sie zu jenen Menschen gehören, die es nicht schaffen, ohne zu hungern ihr Gewicht spürbar zu reduzieren, dann kann Ihnen die ketogene Ernährung dabei helfen. Sie müssen nicht hungernd ins Bett gehen und trotzdem werden die Pfunde nur so purzeln.

  • bessere Konzentration und ein gesteigerter mentaler Fokus:

Sobald Sie die Adaptionsphase hinter sich haben, werden Sie schon sehr schnell bemerken, dass Sie deutlich mehr Energie aufweisen können, als dies im Kohlenhydratstoffwechsel jemals der Fall war. Ihr Blutzuckerspiegel wird sich drastisch stabilisieren, Sie werden keinen großen Schwankungen mehr unterliegen und Ihr mentaler Fokus wird sich deutlich steigern.

  • bessere Schlafqualität und mehr Energie, um den Alltag zu meistern:

Da die in der Leber produzierten Ketonkörper die optimale Energiequelle für unseren Organismus darstellen, werden Sie sich ausbalancierter, erholter und fitter fühlen, als dies im Kohlenhydratstoffwechsel der Fall ist.

  • Krankheitsprophylaxe:

Ketonkörper schützen unseren Körper nicht nur vor oxidativem Stress, sie sind auch in der Lage, Ihr Immunsystem zu stabilisieren und Sie weniger anfälliger für eine Reihe von Erkrankungen zu machen. Gehören Sie beispielsweise zu jenen Menschen, die mehrmals im Jahr an Herpes labialis (Lippenherpes) erkranken, dann werden Sie feststellen können, dass die Häufigkeit des Auftretens deutlich zurückgeht. Möglicherweise werden Sie, solange Sie sich in einer ketogenen Stoffwechsellage befinden, kein erneutes Auftreten beobachten,  auch dann nicht, wenn Sie sich in einer besonderen Stresssituation befinden oder einer stärkeren Sonnenexposition ausgesetzt sind.

  • Verlangsamung des Alterungsprozesses:

Ketonkörper scheinen den Alterungsprozess in unserem Körper maßgeblich zu beeinflussen und zu verlangsamen.

  • mehr Lebensqualität:

Wer den Zustand der Ketose kennt und weiß, wie sehr sich der gesamte Allgemeinzustand zum Positiven hin verbessert, möchte dieses Gefühl nicht mehr so schnell missen. Ich vergleiche den Zustand der Ketose oftmals mit der Endorphin-Ausschüttung von Extremsportlern.

Die ketogene Ernährung bedarf einer umfangreichen Aufklärung und hätte mir vor einem Jahr, als ich mit dieser Ernährungsweise begonnen habe, ein derartiges Werk zur Verfügung gestanden, dann hätte ich mich einerseits wesentlich besser darauf vorbereiten können, auf der anderen Seite wären mir sehr viele Fehler und auch andere Unannehmlichkeiten erspart geblieben. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen detaillierten »Leitfaden« rund um das Thema ketogene beziehungsweise ketoadaptierte Ernährung.

An dieser Stelle möchte ich auch all jenen Menschen danken, die dieses Buch erst möglich gemacht haben.

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