Bluttransfusionen: Die unterschätzte Gefahr

Transfusionen: Die unterschätzte Gefahr

 

Wer mich persönlich kennt, der weiß sehr wohl, wie es mit mir und der Organspende steht. War ich bisweilen immer pro Organspende gewesen, stellte ein Lehrfilm im Frühjahr 2018 alles auf den Kopf, was ich bis dato über die Organspende für gesichertes Wissen hielt. Und so begann ich „auf eigene Faust“ zu recherchieren und siehe da, ich komme zu dem Schluss, dass der Hirntod die Erfindung einer Ethik-Kommission der Harvard-University war, nachdem im Jahre 1967 das erste Herz transplantiert wurde. Zu meinem Beitrag "Organspende - Die verschwiegene Seite" geht es hier entlang.

 

 Und wie sieht das nun mit einer Bluttransfusion aus? Streng genommen ist die Bluttransfusion nichts anderes, als eine „Organspende im Kleinen“. Und dachte man bisher im Grunde, dass diese Methode sicher und sinnvoll sei, stellt man bei genauerem Hinsehen mit Empörung fest, dass die Blutspende nicht nur Leben retten kann, sondern es auch nehmen kann. Und damit meine ich nicht Komplikationen, die aufgrund von kontaminierten Blut auftreten. Das ist ein anderes Thema und soll an anderer Stelle eruiert werden.

 

Die Risiken bei Bluttransfusionen sind alles andere als eine "Bagatelle". Und doch ist es gängige Praxis, ob im Rahmen einer Hüft-TEP, Knie-TEP oder eben bei einer Anämie. Die Bluttransfusion ist gängige Praxis, Tag für Tag und nur wenige Mediziner verlieren ein Wort darüber, was eine einmalige Transfusion bei Patienten tatsächlich anrichten kann. Dabei ist die ärztliche Aufklärung nicht selten alles andere als informativ und aufklärend.

 

Komplikationen die nach einer Bluttransfusion auftreten können

 

- doppelt so viele Patienten erleiden nach einer Bluttransfusion einen Myokardinfarkt

- 20% mehr Metastasen bei Patienten mit Colon- oder Rektumkarzinom

- annährend 80% mehr Thrombosen im Rahmen eines stationären Aufenthaltes

- ein höheres Risiko für einen Apoplex (Schlaganfall)

- Lungenkomplikationen bereits nach einer einmaligen EK-Transfusion (Erythrozytenkonzentrat)

- signifikant erhöhte Mortalität im Rahmen von Herzoperation

- signifikant erhöhtes Risiko für lymphatische Tumore und Erkrankungen (Leukämie) auch noch nach Jahrzehnte nach einer Transfusion

 

Für das Immunsystem bedeutet eine Bluttransfusion enorm viel Stress. Professor Kai Zacharowski von der Frankfurter Universitäts-Klinik spricht das aus, was andere nur zu gerne verschweigen und so fordert er und seine Kollegen ein „radikales Umdenken“. Zacharowski weiß auch sehr wohl, dass sich mit Bluttransfusionen richtig Geld verdienen lässt und ein Umstand, der uns nachdenklich stimmen sollte ist die Tatsache, dass Deutschland den höchsten Verbrauch an Blutkonserven in ganz Europa hat. Eine Möglichkeit, Bluttransfusionen zu umgehen ist das sogenannte „Patient Blood Managemant“. Intraoperativ wird dabei das Blut aufgefangen, gereinigt und wieder in den Organismus zurückgeführt. Natürlich ist diese Alternative nicht bei Menschen möglich, die beispielsweise durch einen schweren Verkehrsunfall enorme Mengen Blut verloren haben. In solchen Fällen ist eine Transfusion unumgänglich – mit all ihren Risiken.

 

 

Weblinks:

 

Transfusionen sind riskant

Stern Artikel "Warum sie riskanter sind als man glaubt"

Medtipp-Artikel zum Thema Bluttransfusion

 

 

Interessante Dokumentationen zum Thema:

 

 

 

 

 

 

 

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