Eine "Notiz" zu meinem zweiten Buch "Ketoga"...

„So wie der Grund eines Sees deutlich sichtbar wird, wenn die Wellen an der Oberfläche sich legen, so kann das wahre Selbst wahrgenommen werden, wenn sich die Erscheinungsformen des Geistes legen.“

 

(Zitat von Swami Sivananda)

 

Eine "Notiz" zu meinem zweiten Buch "Ketoga"

 

Dieses Zitat stammt von dem südindischen Arzt, Yogi und Meister Swami Sivananda Saraswati, er wirkte von 1887 bis zu jenem Jahr 1963, als er in Rishikesh (Indien) starb.

 

 

 

Sivananda war der jüngste von drei Söhnen und seine Mutter gab ihm den Namen Kuppuswami. Sein Vater stammte aus einer indisch-orthodoxen Brahmanenfamilie und in Indien herrscht noch heute ein ultra-strenges Kastenwesen. Bereits im Kindesalter fiel Sivananda durch eine ausgeprägte Nächstenliebe auf, im weiteren Verlauf studierte er Medizin und folgte so einer seiner Berufungen. Er war unter anderem auch der Herausgeber der medizinischen Zeitschrift „Ambrosia“.

 

Sivananda, trotz seines strengen Vaters, kümmerte sich reichlich wenig um die Regeln der indischen Kaste und so widmete er sich persönlich auch jenen Patienten, die einer niederen Kaste angehörten. Für die strengen Gläubigen ist ein derartiges Verhalten ein absolutes Tabu – und vielleicht ist es gerade deshalb, warum mich dieser Mensch bereits seit Jahren innerlich bewegt und mir imponiert.

 

Fast schon ikonografisch ist mir Sivananda bereits seit Jahren ein Vorbild.

Der spirituelle Meister und Arzt Sivananda spielt auch in meinem kommenden Werk „Ketoga“ eine wichtige Rolle (ich möchte an dieser Stelle auch nicht allzu viel verraten) und sehr beeindruckend finde ich die Tatsache, dass er im Laufe seines Lebens mehr als 200 Bücher publizierte und er war dafür bekannt, mit seinen Schülern trotz mitunter großer räumlicher Trennung, eine rege Korrespondenz geführt zu haben.

 

Auch im Umgang mit seinen Schülern missachtete er die strengen Kastenregeln und er ging sogar soweit, dass er keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen machte und Frauen als Schüler aufnahm. Ein weiteres Bestreben, das mir sehr imponiert ist die Tatsache, dass Sivananda stets darum bemüht war, das Gedankengut anderer Religionen miteinzubeziehen – zu keiner Zeit verlangte er von seinen Schülern, ihre Religion aufzugeben und sich spirituell zu verbiegen.

 

 

Im Nachhinein glaube ich, dass mir zu Beginn, als ich mit dem Schreiben meines zweiten Manuskriptes „Ketoga“ begonnen hatte, überhaupt nicht bewusst gewesen ist, auf welche Weise mich das Leben dieser beeindruckenden Persönlichkeit tatsächlich beeinflusst hatte. Und mir war auch absolut nicht bewusst, wie sehr ich mit "Ketoga" seinem Einfluss unterlag.

 

Natürlich, auch ich breche mit den Regeln der Yogis, wenn ich eine ketogene Ernährungsweise, die nun einmal sehr proteinlastig ist, mit dem Yoga in Verbindung bringe. Mir war von Anfang an klar, dass ich dafür heftiger Kritik ausgesetzt sein werde. Ich erinnere mich an eine Diskussion, bei der ich heftig angegriffen wurde und man mir vorgeworfen hatte, dass die ketogene Ernährung, die wohl „unsattwischste“ Form der Ernährung darstelle. Als sattwisch bezeichnet man etwas, das dem spirituellen Bemühen hilft und somit ist unsattwisch das genaue Gegenteil. Aber ich erinnere mich auch noch sehr genau an meine Worte als ich erwiderte „Unsattwisch ist es, dem Durstigen das Wasser zu verwehren“ und ich damit die Diskussion beendete, die ja im Grunde gar keine war, sondern lediglich die Intention zum Ziel hatte, mich zu verletzen und mein Werk wertlos zu machen. Denn genau das leistet der Yoga: Er stillt den schier unendlichen "Durst" in uns nach Veränderung und er ermöglicht dem Praktizierenden, sich selbst zu finden und sich selbst zu erkunden. 

 

Ich gestehe, dass ich es kaum noch erwarten kann, dass „Ketoga“ endlich erscheint. Ich freue mich bereits jetzt wie ein kleines Kind, wenn ich das physische Werk in meinen Händen halten werde und ich glaube, dass ich mich darauf noch mehr freue, als dies bei der Veröffentlichung meines ersten Werkes der Fall war. Yoga bedeutet mir bereits seit sehr etlichen Jahren enorm viel und ich kann mich an dieser Stelle Sivanandas Worten nur anschließen: Praxis, Praxis und noch einmal Praxis – denn genau das ist es, was den Yoga zu dem macht, was er tatsächlich ist, nämlich eine integrale „Coping-Strategie“, die nur durch die tägliche Praxis zufriedenstellend umgesetzt werden kann...

 

 

 "Ketoga" erscheint im July 2018 physisch, als eBook wird es bereits früher veröffentlicht.

Franzius Verlag; Auflage: 1 (17. Juli 2018) | 

ISBN-10: 396050120X | ISBN-13: 978-3960501206

 

 

 

 

 

 

 

 

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