Ketoga: Kostbare Essenzen Teil I | Die Macht der Düfte

November 30, 2018

Ketoga | Kostbare Essenzen | Die Macht der Düfte

 

Die Aromapflege ist ein Teilbereich der Aromatherapie und therapieren darf nur ein Arzt bzw. der Heilpraktiker, deshalb muss an dieser Stelle die Aromapflege von der Aromatherapie klar abgegrenzt werden. Die Aromatherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der übergeordneten Phytotherapie und dabei werden ganz gezielt Substanzen entweder isoliert, oder aber auch als Gemische über den Geruchssinn, der Haut und den Schleimhäuten eingesetzt.

 

 

Die Aromapflege ist eine anerkannte Methode der Pflege und in meinem Praxis-Alltag nimmt sie eine besondere Stellung ein, dabei wird sie in die pflegerischen Handlungen auf der Grundlage von Pflegeanamnese und Pflegeplanung als adjuvante [unterstützende] Maßnahme gezielt und individualisiert integriert. Doch die Aromapflege ist nicht nur für kranke Menschen gedacht, die im Krankenhaus liegen oder etwa für ältere Menschen, die demenziell erkrankt sind und in einem Pflegeheim zu Hause sind. Die Aromapflege ist wie der Yoga, für jedermann – auch für den Hausgebrauch.

 

Die Aromapflege ist deshalb so mächtig, weil Gerüche und Geruchswahrnehmung stark an unsere Emotionen gebunden sind. Dabei können diese Emotionen durchaus auch negativer Natur sein, dass bedeutet, Gerüche können auch unangenehme Erinnerungen hervorbringen.

 

Ein ganz besonderer Duft vermag es, uns im Handumdrehen in die Vergangenheit zurückzuversetzen und uns an einen ganz bestimmten Ort oder zu einem ganz bestimmten Menschen zu bringen. Kostbare Essenzen sind in der Lage, längst vergessene Erinnerungen in uns wach werden zu lassen und auch das macht sie so potent. Jeder von uns hat es schon erlebt: Geruchserlebnisse werden in unserem Langzeitgedächtnis gespeichert und das ist auch der Grund, warum sie auch noch nach Jahrzehnten abrufbereit sind. Wenn die Aromapflege gezielt und vor allem aber, gekonnt eingesetzt wird, dann kann sie wertvolle Dienste leisten. Der gezielte Einsatz von ätherischen Ölen kann dabei anregend, beruhigend und entspannend wirken, ferner sind diese Essenzen im Stande, Wohlbefinden auszulösen. Manchmal können sie sogar den Griff zu chemisch definierten Arzneimittel ersetzen.

 

In meinem zweiten Buch "Ketoga" spielen kostbare Essenzen ebenfalls eine große Rolle, denn sie sind fester Bestandteil der "ketogischen Praktik". 

 

 

Auszug aus „Ketoga – Kostbare Essenzen“:

 

»Wenn Liebe ein Duft ist, so ist die Blume, die ihn verströmt, die schönste der Schöpfung.«

[Alfred de Musset]

 

9. Kostbare Essenzen

 

>>Als mein Ketoga-Konzept noch in den Kinderschuhen steckte, wusste ich bereits, dass es mir sehr wichtig war, dem Menschen ein Werkzeug an die Hand zu geben, das alle Sinne gleichermaßen bedient. Dabei durfte keine einzige Sinneszelle zu kurz kommen. Und um mein »Versprechen« einzuhalten und allen Sinnen gleichermaßen wertschätzend gegenüberzutreten, kommen wir zum letzten Kapitel des praktischen Ketoga-Teils. Wir werden uns nun sowohl dem Geruchs- als auch dem Geschmackssinn zuwenden.

 

Sinne müssen gefördert werden, ein Leben lang. Wenn wir bestimmte Sinneszellen nicht »füttern«, ihnen sozusagen keine Arbeit geben, dann neigen diese dazu, zu verkümmern und ihren Job in Zukunft nicht mehr richtig zu machen. Auf diesem Prinzip basieren in unserem Organismus eine ganze Reihe von Regelkreisläufen. Ich möchte Ihnen dafür einige Beispiele nennen. Wenn ein Mensch krankheitsbedingt das Glucocorticoid Cortison über einen längeren Zeitraum einnehmen muss, dann versiegt im Körper die Biosynthese des Cortisols. Erinnern Sie sich, ich hatte bereits in diesem Zusammenhang berichtet und erläutert, dass Cortisol ein Steroidhormon ist und im Mark der Nebennierenrinde synthetisiert wird. Es ist ein Stresshormon und es regelt katabole Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Ein anderes Beispiel macht deutlich, wie wichtig es ist, unserem Körper das zu geben, wonach er aus sich heraus bereits trachtet: Wenn ein Bodybuilder eifrig Hormone spritzt und sich regelmäßig sozusagen aus einer externen Quelle des Testosterons bedient, was glauben Sie, was dann im Körper dieses ambitionierten Sportlers geschieht? Nun, die Hoden, die normalerweise das Testosteron synthetisieren würden, atrophieren, das bedeutet, sie verkleinern sich und es kommt zu einer unzureichenden Testosteron-Produktion. Wenn der übereifrige Sportler nun kein Testosteron mehr von außen zuführt, hat er ein wirklich großes Problem, denn der Hormonhaushalt des Mannes verschiebt sich dabei zugunsten der weiblichen Sexualhormone und es entsteht ein Überangebot an weiblichen Sexualhormonen. Das gleiche geschieht übrigens auch bei männlichen Alkoholikern. Es kommt zu einer Verweiblichung des männlichen Geschlechts.

 

Nach dem gleichen Prinzip agieren unsere Sinneszellen. Wenn wir gesund bleiben und uns dabei noch wohlfühlen möchten, dann müssen wir unsere Zellen auch einsetzen und ihnen das geben, was sie wirklich brauchen. Sowohl unser Geruchs- als auch unser Geschmackssinn begleiten uns ein Leben lang. Dabei überwiegt sogar der Geruchssinn noch mehr als der Geschmackssinn. Kennen Sie das, dass ein ganz bestimmter Geruch eine ganz bestimmte Erinnerung und somit eine Gefühlsregung in Ihnen wachruft? Allein daran erkennt man, welches Potenzial dahintersteckt. Gerüche vermitteln nicht nur Informationen, vielmehr vermitteln sie uns Emotionen. Sie können Wohlbefinden auslösen oder gar das Gegenteil bewirken. Wie empfindlich diese Sinne sind, erkennen wir, wenn wir uns einen Schnupfen eingefangen haben und weder riechen noch schmecken können. Das Fehlen dieser Sinne führt zu einem eingeschränkten Gefühlsleben und deshalb möchte ich diese Sinne ansprechen, Reize setzen und positive Emotionen auslösen.

Der Mediziner bezeichnet den Geruchs- und Geschmackssinn als sogenannten chemischen Sinn. Chemisch deshalb, weil er eben durch ganz unterschiedliche chemische Substanzen (Duft- und Geschmacksstoffe) in Gang gesetzt wird. Dabei verfügen sowohl Zunge als auch Nase über ganz spezielle Rezeptoren, die beim Eintreffen eines Duft- oder Geschmacksstoffes eine ganze Kaskade an Signalen auslösen. Und nun wird das Signal über mehrere Strukturen in unserem Körper in unser Großhirn weitergeleitet, hier findet dann eine Bewertung statt und unser Gehirn reagiert mit einer ganz bestimmten Empfindung auf diesen Reiz. Wir können auf diese Weise mehrere tausend verschiedene Düfte unterscheiden. Bereits beim Eintreffen eines Duftes werden ganz bestimmte Verdauungsreflexe ausgelöst. Aber auch akute Gefahr kann dadurch signalisiert werden, denn wir alle schrecken auf, wenn wir den Geruch von Feuer wahrnehmen. Unser Geruchssinn unterliegt dabei einer stark lustbetonten Komponente, diese Komponente ist dafür verantwortlich, dass durch bestimmte Geruchsstoffe unsere Stimmung und unser Wohlbefinden beeinflusst werden kann.

 

Ähnlich verhält es sich mit dem Geschmackssinn, denn über ihn entschieden unsere Vorfahren, ob eine Speise genießbar oder eben ungenießbar war. Auch hier wird über den chemischen Reiz eine Kaskade an Signalen Der Mediziner bezeichnet den Geruchs- und Geschmackssinn als sogenannten chemischen Sinn. Chemisch deshalb, weil er eben durch ganz unterschiedliche chemische Substanzen (Duft- und Geschmacksstoffe) in Gang gesetzt wird. Dabei verfügen sowohl Zunge als auch Nase über ganz spezielle Rezeptoren, die beim Eintreffen eines Duft- oder Geschmacksstoffes eine ganze Kaskade an Signalen auslösen. Und nun wird das Signal über mehrere Strukturen in unserem Körper in unser Großhirn weitergeleitet, hier findet dann eine Bewertung statt und unser Gehirn reagiert mit einer ganz bestimmten Empfindung auf diesen Reiz. Wir können auf diese Weise mehrere tausend verschiedene Düfte unterscheiden. Bereits beim Eintreffen eines Duftes werden ganz bestimmte Verdauungsreflexe ausgelöst. Aber auch akute Gefahr kann dadurch signalisiert werden, denn wir alle schrecken auf, wenn wir den Geruch von Feuer wahrnehmen. Unser Geruchssinn unterliegt dabei einer stark lustbetonten Komponente, diese Komponente ist dafür verantwortlich, dass durch bestimmte Geruchsstoffe unsere Stimmung und unser Wohlbefinden beeinflusst werden kann.

 

Ähnlich verhält es sich mit dem Geschmackssinn, denn über ihn entschieden unsere Vorfahren, ob eine Speise genießbar oder eben ungenießbar war. Auch hier wird über den chemischen Reiz eine Kaskade an Signalen ausgelöst und ganz bestimmte Prozesse eingeleitet. Dazu gehören unter anderem die reflektorische Speichel- und Magensaftsekretion. Sie kennen das alle, wenn wir uns eine richtig saure Zitrone allein schon vorstellen, verstärkt sich die Speichelsekretion in unserem Mund. Wir sind sozusagen konditioniert. Und die Konditionierung möchte ich uns nun zunutze machen, denn wir können dafür sorgen, dass wir durch diese Konditionierung positive Emotionen fördern und unser Wohlbefinden enorm steigern können.

 

In der Naturheilkunde, dem Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin, aber auch im Alten Ägypten haben Duftstoffe bereits seit Jahrtausenden ihren festen Platz. Zunehmend arbeiten wir in unseren Krankenhäusern ebenfalls mit den positiven Effekten, die durch den Einsatz ätherischer Öle ausgelöst werden können. Dabei folgt die sogenannte Aromapflege einem uralten und einfachen Prinzip: Sie will sowohl die Vitalität fördern und erhalten, als auch die Ressourcen des Patienten nutzen und seine Selbstheilungskräfte aktivieren – mit Erfolg!<<

 

 

Die Anwendungsformen der Aromapflege

 

Um die kostbaren Essenzen anzuwenden, verfügen wir über ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten:

  • Raumbeduftung: Eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre kann durch den Einsatz von Duftlampen, aber auch Hydrolat-Sprays geschaffen werden. Dabei gilt stets der Grundsatz „weniger ist mehr“, denn niemand soll von einer Duftwolke erschlagen werden, vielmehr soll ein Hauch kostbarer Essenzen stimulierend wirkend und Lust auf "mehr" schaffen. Die Raumbeduftung kann durch eine Duftleuchte erfolgen, dabei reichen wenige Tropfen eines ätherischen Öles bereits aus, um einen großen Raum zu beduften.

  • Einreibungen & Massagen: Einreibungen und Massagen sind deshalb von Vorteil, weil die Bestandteile der ätherischen Öle dabei tief in die Haut und somit in den Organismus eindringen können. Dabei sollte niemals unterschätzt werden, dass diese Bestandteile auch in den Blutkreislauf gelangen und auch eine systemische Wirkung haben können. Man sollte auch stets Bedenken, wie hoch konzentriert diese Öle sind. So benötigt man bei der Herstellung etwa 130 kg Lavendel-Blüten, um einen Liter Öl herzustellen.

  • Teil- und Vollbäder: Teil- und Vollbäder mit ätherischen Ölen können aktivierend wirken, aber auch entspannend sein. Teil- und Vollbäder eignen sich zur Hautpflege am ganzen Körper, aber auch bei Unruhezustände und Schlafstörungen. Die gesamte Anwendung sollte jedoch 15-20 Minuten niemals überschreiten und im Anschluss an ein Bad, sollte stets eine umfangreiche Hautpflege mit einem wohltuenden Körperoel durchgeführt werden.

  • Wickel: Feuchte Wickel können Schmerzen lindern und Entzündungen eindämmen, dabei wirken diese Auflagen aber nicht nur durch ihren Wirkstoff in Form eines ätherischen Öles, sondern auch durch die physikalische Anwendung per se. Dabei können diese Wickel ihre Wirkung durch Hitze oder Kälte entfalten, beide Methoden verbessern vor Ort die Durchblutung. Die therapeutischen Effekte von Wickel kann dabei jeder zu Hause selbst nutzen, als Basis dienen dabei Tücher, Handtücher oder simple Küchentücher aus Zellstoff.

  • Auflagen & Kompressen: Auflagen und Kompressen-Anwendungen haben eine ähnliche Wirkung wie Wickel, allerdings werden diese nicht um Körperteile gewickelt, sondern lediglich aufgelegt. Auflagen und warme Kompressen eignen beispielsweise hervorragend bei Muskelschmerzen und Verspannungen.

 

Das Wirkungsprofil der ätherischen Öle

 

Ich möchte an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass die Aromapflege auch eine Frage der Dosierung ist, denn ab einer Mischung/Konzentration von mehr als 3% spricht man nicht mehr von der Aromapflege, sondern der Aromatherapie und diese ist dem Arzt vorbehalten. Auch bei älteren Menschen, Kleinkindern und Säuglingen ist besondere Vorsicht bei der Anwendung dieser Substanzen geboten. Im folgenden Teil habe ich eine Auswahl an wichtigen ätherischen Ölen mitsamt des dazugehörigen Wirkungsprofils zusammengestellt:

 

Benzoe (Styrax tonkinensis):

entzündungshemmend, mild auswurffördernd, Ängste, entkrampfend – entspannend, Balsam für die gereizten Atemwege

 

Bergamotte (Citrus bergamia):

Halsschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Ängste, stimmungsaufhellend, entkrampfend, Schlafstörungen – auch bei Kindern

 

 

Abbildung: Bergamotten-Früchte

 

Cajeput:

hustenreizmildernd, schleimlösend, auswurffördernd – nervenstärkend

 

Eucalyptus globulus:

Erkältungskrankheiten allgemein, antibakteriell, schleimlösend, fiebersenkend, durchblutungsfördernd, erfrischend, belebend; (Angina – Mittelohrentzündung)

 

Eucalyptus radiata (auch für Kleinkinder):

Erkältungskrankheiten allgemein, stark antibakteriell und antiviral, antimykotisch, entzündungshemmend, schleimlösend, fiebersenkend, durchblutungsfördernd, schwach entkrampfend;

(Angina – Mittelohrentzündung)

 

Fichtennadel:

schleimlösend, stark entkrampfend – nervenstärkend, stresslösend

 

Abbildung: Fichte mit ihren Zapfen

 

Grapefruit (Citrus paradisi):

mögen Kinder gerne, für Fröhlichkeit und Heiterkeit, spritzig, frisch, antiseptisch (desinfizierend), immunstimulierend, luftreinigend, konzentrationsfördernd, stimmungsaufhellend, entkrampfend, fiebersenkend;

 

Kardamom (Elettaria cardamomum):

entkrampfend, auswurffördernd – beruhigend, ausgleichend, antiseptisch, stark antibakteriell und antiviral, entzündungshemmend, herzstärkend;

 

 Abbildung: Kardamon

 

Lavendel fein (Lavandula angustifolia):

Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten, (auch bei Mittelohrentzündung), fiebersenkend, krampflösend, schlaf-fördernd, beruhigend, angstlösend, bei Erschöpfungszuständen erfrischend und anregend, zellregenerierend, stark immunstimulierend, wundheilend;

 

Lemongrass (Cymbopogon flexuosus):

stärkt die Lebensgeister und Abwehrkraft, fördern Kreativität, helfen bei Lethargie und Mutlosigkeit, antibakteriell, Raumluft-desinfektion, chronische Erschöpfung, Antriebsschwäche, Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten;

 

Myrte Marokko (Myrtus communis):

Atemwegserkrankungen – v.a. bei Kindern!

stark krampflösend, antiseptisch, antibakteriell – entspannend, angstlösend

 

 Abbildung: Myrte communis [CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1044759]

 

Niaouli (Melaleuca viridiflora):

antibakteriell, antiviral, antiseptisch, entzündungshemmend, schleimlösend, expektorierend – stärkend, klärend,

Stirn- u. Nasennebenhöhlenentzündung,

 

Ravintsara (Cinnamomum camphora CT 1,8-Cineol):

- stark gegen Viren! sowohl bei viralen wie auch bei bakteriellen Infekten und bei geschwächter Immunabwehr; antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, hustenreizlindernd, expektorierend, immunstimulierend – stärkend

 

Rosmarin Cineol:

– der Duft, der die Lebensgeister weckt: desinfizierend (Raumluft), entzündungshemmend, schleimlösend, auswurffördernd, schmerzlindernd, durch-blutungsfördernd, anregend, gedächtnisstärkend, konzentrationsfördernd, - auch bei Mittelohrentzündung – niedrigem Blutdruck, Übelkeit i.d. Schwangerschaft, körperl. und geistige Erschöpfung.

 

Speiklavendel – Lavandula latifolia:

(nicht für Kinder unter 6J.), bei chronischer Bronchitis, von allen Lavendelarten hat es die stärkste antibakterielle Wirkung; stark antibakteriell und antiviral, hustenreizlindernd, auswurffördernd, krampflösend; (Alternative – Ysop decumbens, Eucal. glob) – aktiviert die Gehirntätigkeit, fördert logisches Denken und die Gedächtnisleistung.

 

Thymian Linalool:

(für Kinder) stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und beruhigend auf die gereizte Schleimhaut. Seine stimmungsaufhellende Wirkung gibt neue Kraft und Energie.

Antiseptisch, immunstimulierend, entkrampfend, hautpflegend – vitalisierend

 

Atlas-Zeder (Cedrus atlantica):

entzündungshemmend, antiallergisch (antihistaminisch) – angstlösend, stärkend, beruhigend

 

Zypresse (Cupressus sembervirens):

allergischem Asthma, Heuschnupfen eine gute Kombination mit Zeder, stabilisiert die Membran der Mastzellen, sodass die Histaminausschüttung verringert wird; antiseptisch, antiallergisch – ausgleichend, stärkend – Alternative wäre auch Weihrauch Aden

 

Weihrauch (Boswellia sacra syn. Carterii):

antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, schleimlösend, expektorierend (auswurffördernd), entkrampfend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, hautregenerierend…

 

 Abbildung: Weihrauch

 

Weißtanne (Abies alba):

ganzheitlich anregend, Raumluftdesinfektion, Erkältungs-krankheiten allgemein, Schwächezustände, Konzentrationsschwäche, geistige Erschöpfung

 

 

Rezept "Lippenbalsam"

 

- 30 g Sheabutter [als Alternative kann Kokosfett verwendet werden]

- 20 ml Mandelöl

- 4 Tropfen Grapefruit

- 2 Tropfen Benzoe Siam

- 2 Tropfen Tonka

 

Herstellung: Die Sheabutter/Kokosfett in einem leeren sauberen Gefäß verflüssigen [auf einen Heizkörper stellen] und die übrigen Ingredienzien hinzugeben. Mit einem Milchaufschäumer vermischen und in ein geeignetes Gefäß abfüllen, dann abkühlen lassen.

 

 

Rezept "Brustbalsam"

 

45 g Sheabutter/Kokosöl

5 ml Olivenöl

2 Tropfen Thymian thymol

10 Tropfen Cajeput

5 Tropfen Manuka

5 Tropfen Eukalyptus

3 Tropfen Zeder

3 Tropfen Ravintsara

 

 

Zubereitung: Die Sheabutter bzw. das Kokosöl wird zum Schmelzen gebracht, alle anderen Zutaten hinzugeben und dann den gesamten Inhalt in einem geschlossenen Gefäß kräftig schäumig schütteln. Das schütteln ist wichtig, damit der Balsam eine geschmeidige Konsistenz erhält.

 

 

Wichtige Hinweise zum Umgang mit ätherischen Ölen:

 

 

- Achten Sie stets beim Einkauf auf eine hochwertige Bio-Qualität. Besonders günstige Öle sind nie hochwertig und sie können sogar der Haut und den Schleimhäuten schaden. Ich kauf meine ätherischen Öle stets in einer Apotheke oder bestelle sie direkt bei einem Händler, so zum Beispiel "Primavera".

 

- "Weniger ist mehr" - der Name ist Programm und bedenken Sie, dass ätherische Öle hochkonzentriert und in ihnen auch noch andere wirksame Substanzen enthalten sind.

 

- Verwenden Sie bei Einreibungen oder Massagen immer ein Grundöl [z.B. Mandel- oder Kokosöl] und geben Sie die ätherischen Öle hinzu. Es genügen bereits wenige Tropfen!

 

- Ätherische Öle sollten nie vom Laien innerlich angewendet werden, es sei denn, sie sind explizit dafür gemacht. Es gibt Öle, die eine toxische Wirkung entfalten können, ebenso kann beispielsweise die Muskatnuss oder Zimtöl eine vorzeitige Wehentätigkeit auslösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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