Organspende - Die verschwiegene Seite

Aus aktuellem Anlass möchte ich diesen Beitrag erneut posten.

Ein "hirntot" (!) erklärter junger Mensch erwacht aus dem Koma, genau einen

Tag vor der geplanten Explantation sämtlicher Organe. Spätestens jetzt

sollte jeder, der einen Organspende-Ausweis bei sich trägt oder die Intention

hat, diese Angelegenheit sich selbst zu überlassen - spätestens jetzt sollte

jeder das Thema ernst nehmen, an sich heranlassen und darüber nachdenken.

Die unfassbare Geschichte von dem 13-jährigen Trenton  kann u.a. aufgerufen werden:

 

1. Stern-Bericht

2. n-tv [Mediathek/Video]

3. Welt-Bericht

 

 

Dies ist das gefühlte zwanzigste Mal, dass ich versuche, mich in einem Artikel mit der Organtransplantation und dem Hirntod auseinanderzusetzen und ich hoffe, dass ich heute nicht erneut scheitern werde, um den Artikel dann am Ende in den Papierkorb auf meinem Desktop zu verschieben.

 

 

 

Tatsächlich tu ich mir mit dieser Thematik gleich aus mehreren Gründen sehr schwer. Zum einen war ich Zeit meines Lebens Befürworter der Organspende, zum anderen sehe ich mich vielleicht ein wenig mehr als der Durchschnittsbürger in Deutschland, mit dieser Thematik konfrontiert – ich arbeite in der Gesundheits- und Krankenpflege. Im Februar 2018 sah ich dann das erste Mal einen Lehrfilm zum Thema, ganz nüchtern erzählt und ich ertappte mich dabei, als mir in den letzten 10 Minuten des Filmes lediglich ein einziges Wort im Kopf herumschwirrte: Abschlachten.

 

Und ja, wenn die Menschen in Deutschland, die einen Organspende-Ausweis in ihrer Börse tragen, wüssten, was Organspende tatsächlich bedeutet, so würde glaub ich kein einziger dieser Bürger mehr seine Organe spenden wollen. Der Reihe nach…

 

Die Begrifflichkeit Hirntod ist auf den Chirurgen Christian Barnard zurückzuführen, der am 3.1.2.1967 in Kapstadt erstmalig einem 55-jährigen Empfänger, das Organ (Herz) einer 25-jährigen jungen Frau implantiert hatte. Pflichtgemäß ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen den Chirurgen wegen vorsätzlicher Tötung, denn das transplantierte Organ stammte von einer lebendigen Spenderin, die durch die Explantation sozusagen intraoperativ durch den Chirurgen getötet wurde. Es folgten innerhalb kürzester Zeit weniger erfolgreiche, aber auch erfolgreiche Transplantationen. Dies war die Geburtsstunde der Organtransplantation.

 

Was war dann geschehen? Nun, um einer strafrechtlichen Verfolgung wegen einer vorsätzlichen Tötung im Rahmen einer Organspende zu entgehen, wurde an der Harvard-Universität eine Ethik-Kommission gebildet. Die Kommission bestand aus Ärzteschaft, Ethikern und Juristen. Das Ergebnis wurde dann 1968 präsentiert:

Die Kommission führte die Begrifflichkeit „Hirntod“ in die Medizin ein – ohne jede juristische oder wissenschaftliche Grundlage. Die Kommission hatte somit im Handumdrehen das Problem gelöst und den Todeszeitpunkt von schwer hirngeschädigten Patienten vorverlegt und zwar auf einen Zeitpunkt, zu welchem der Patient sich noch im Leben befindet und nicht tot ist. Denn nicht nur aus eigener Erfahrung weiß ich, die Patienten werden noch ernährt, sie scheiden aus und sie schütten Stresshormone aus, wenn sie beängstigenden Situationen ausgesetzt werden. Ein weiterer Clou der Kommission war die „Erkenntnis“, dass die bis dato geltende Bezeichnung „tot“ veraltet und überholt geworden war.

 

 

 

 

Der „Bedarf für ein neues Todeskriterium“ hatte lediglich zwei Gründe:

 

Es bedurfte eines Zeitpunktes, der es dem Arzt ermöglichte, eine laufende Therapie abzubrechen und somit den Patienten sterben zu lassen. Ferner, um auftretende etwaige Kontroversen bei der Beschaffung von Transplantations-Material zu vermeiden, wurde die bis dahin geltende Definition für den Tod kurzerhand über Bord geworfen, als überholt und veraltet abgestempelt. Durch diesen kleinen aber feinen Unterschied konnte niemand mehr behaupten, dass Ärzte Organe von lebenden Menschen entnahmen, denn schließlich waren sie ja nun per neuer Definition (hirn)tot. Ein lebender Organismus wurde somit per Definition zu einer Leiche erklärt, um eine Transplantation rechtlich überhaupt erst möglich zu machen. Dies ist die Grundlage der auch in Deutschland praktizierten Organspende und Organtransplantation. Der Hirntod ist somit lediglich eine Erfindung eines profitorientierten Gesundheitssystems bei dem Menschen wie du und ich, Gott spielen und sowohl über Leben, als auch über den Tod entscheiden.

 

Für mein ethisches und moralisches Verständnis sind sogenannte „Hirntote“ Menschen, die sich in der letzten Phase des Prozesses des Sterbens befinden. Sie leben und sie werden intraoperativ von Ärzten getötet.

 

Hier nun 16 Gründe, warum ich Organspende und Organempfang persönlich ablehne:

 

1.       Der sogenannte „Hirntod“ ist nichts anderes als eine Erfindung von Medizinern, um nicht strafrechtlich verfolgt werden zu können. Der Hirntod ist die Erfindung eines mittlerweile profitorientierten Gesundheitssystems, um auf ganz legale Weise über Leben und Tod entscheiden zu können.

 

2.       Sichere Todeszeichen können bei sogenannten „hirntoten“ Menschen zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden, daraus ergibt sich die zentrale Frage, was dem Arzt die Sicherheit bei der Feststellung des Hirntodes gibt – diese Frage kann von niemandem zu 100% beantwortet werden und die Kriterien zur Feststellung des Hirntodes müssen in Frage gestellt, denn das menschliche Gehirn ist nur in einem ganz bestimmten Umfang „entschlüsselt“ und viele beobachtbare Vorgänge können wissenschaftlich nicht erklärt und begründet, sondern oftmals lediglich „vermutet“ werden.

 

3.       Die Behauptung, dass Hirntote keine Schmerzen mehr empfinden, kann nicht als Argument pro Organspende und pro Explantation gelten, denn: In der Schweiz ist per Gesetz vorgeschrieben, dass dem Spender eine Vollnarkose appliziert werden muss, dabei wird Fentanyl „zur Optimierung des Eingriffes“ eingesetzt. Fentanyl ist eines der stärksten Analgetika überhaupt und mehr als einhundertmal stärker als das Morphin. Warum gibt es diese Vorgaben in der Schweiz, wenn „Hirntote“ keinen Schmerz empfinden? Und warum, obwohl hier in Deutschland nicht gesetzlich geregelt, verwenden Anästhesisten auch hierzulande stark wirksame Analgetika und versetzten hirntote Patienten sogar in eine Vollnarkose, wenn sie doch praktisch tot sind? Kann es einfach sein, dass die Erfahrung gezeigt hat, dass diese Menschen doch nicht so hirntot sind, wie man uns gerne glauben lassen möchte? Warum werden die Organspender festgeschnallt? Wieso muss man sich vor "Abwehrreaktionen" schützen und mit Muskelrelaxanzien zu Leibe rücken, wenn diese Patienten faktisch als tot gelten? Warum empfiehlt selbst die DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) das synthetische Opiat Fentanyl? Was meint die DSO mit der „Optimierung des Eingriffes“ denn nun wirklich?

 

4.       Die Organspende ist ein äußerst lukratives Geschäft geworden und es mangelt absolut an Transparenz, denn niemand kontrolliert, nach welchen Vorgaben und Kriterien die Organvergabe stattfindet. Wenige Menschen entscheiden über viele Leben, aber vor allem über viele Tote. Wie kann es sein, dass Menschen 3 x eine neue Leber transplantiert wird, andere hingegen nicht einmal eine bekommen und sterben müssen? Wer entscheidet, wer lebenswert ist und wer nicht? 

 

5.       Selten wird darüber gesprochen, dass viele Transplantationen intraoperativ scheitern und die Organempfänger noch intraoperativ versterben.

 

6.       Viel zu selten wird darüber gesprochen, dass das Leid der Empfänger häufig vergrößert und verlängert wird: Die wenigsten Menschen mit Transplantaten erleben die ersten zwölf Monate, eine Lebensqualität wie sie sich ein jeder von uns wünschen würde, wird nur in den wenigsten Fällen erreicht.

 

7.       Die Organtransplantation ist wider unserer Natur und es ist nicht physiologisch, wenn ein fremdes Herz in einem fremden Körper schlagen soll. Dabei wehrt sich der Organismus mit Händen und Füßen gegen das implantierte Organ, denn, betroffene Menschen müssen für den Rest ihres Lebens täglich unzählige Medikamente einnehmen, um die (physiologische) Abwehrreaktion des Körpers zu unterdrücken. Ein schwaches Immunsystem wird dabei bei den geringsten Anzeichen einer Infektion mit Antibiotika bombardiert, bis sich Resistenzen gebildet haben und kein einziges Antibiotikum mehr wirkt. In der Folge versterben viele Menschen an den Folgen dieser Immun-Suppression.

 

8.       Die Tests die durchgeführt werden, um den „Hirntod“ eines Intensivpatienten festzustellen, können den Tod selbst herbeiführen, ganz abgesehen von den unmenschlichen Methoden, die dabei angewendet werden: Apnoetest, Hornhauttest der Augen, Schmerzreaktionstest der Nasenscheidenwände und dem Gesicht, Tracheal- und Pharyngealreflex etc.

 

9.       Es gibt weltweit viele Berichte von Menschen, die nach der Explantation ihre toten Angehörigen noch ein letztes mal wiedersehen wollten und dabei in entstellte und schmerzverzerrte Gesichter blickten. Warum existieren derartige Berichte, wenn Hirntote nichts mehr empfinden können?

 

10.   Aus unzähligen Erfahrungsberichten betroffener (Intensiv-)Pflegekräfte (aber auch Ärzten) geht immer wieder eindeutig hervor, dass sie selbst ihre Organe niemals zur Verfügung stellen würden und sich gegen eine Explantation am eigenen Körper aussprechen.

 

11.   Menschen, bei denen erfolgreich eine Organtransplantation durchgeführt wurde, müssen ihr gesamtes Leben Dutzende Medikamente einnehmen, um eine Abstoßungsreaktion des eigenen Körpers zu unterdrücken. Der Preis der Organspende ist meines Erachtens nach zu hoch. Unser Körper versucht das transplantierte Organ auszuschalten und loszuwerden, weil es nicht physiologisch und nicht natürlich ist, dass ein fremdes Herz in einem fremden Körper weiterschlägt.

 

12.   Organspende ist oftmals kein Akt von Nächstenliebe, vielen Menschen ist es schlicht und ergreifend egal, was mit ihnen nach dem Tod geschieht. Es ist in vielen Fällen kein Akt der Nächstenliebe, sondern ein Akt der Gleichgültigkeit.

 

13.   Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Dieses Recht geht über den Tod hinaus und eine Leichenschändung ist per Gesetz strafbar. Die Vorstellung, als biologisches Ersatzteillager ausgeschlachtet zu werden, erzeugt in mir ein Gefühl des Grauens.

 

14.   Untersuchungen belegen eindeutig, dass es keinen internationalen Standard gibt. Die Diagnose „Hirntod“ wird im internationalen Vergleich unterschiedlich gehandhabt.

 

15.   Unzählige betroffene und erfolgreich transplantierte Menschen leiden für den Rest ihres Lebens nicht nur an den physischen Folgen der Transplantation, sondern sie zeigen auch gravierende psychische Auffälligkeiten. Der Preis den die Organtransplantation fordert, ist nach meiner persönlichen Wertvorstellung zu hoch und nicht vertretbar.

 

16.   Unzählige Pflegekräfte weigern sich bei Multi-Organ-Explantationen mitzuwirken und in vielen Krankenhäuser wird das Mitwirken an einer Explantation als "nicht verpflichtend" gesehen. Dies bedeutet, dass es für die betroffenen Pflegekräfte keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat, wenn sie sich aus ethisch-moralischen Gründen weigern, an einer Multi-Organ-Explantation mitzuwirken.

 


Weblinks:

 

https://initiative-kao.de/

http://www.impfkritik.de/upload/pdf/Organspende/Organspende2.pdf

 

 

 

 

Hirntod - Tod bei lebendigem Leibe:

 

 

 

Organspende: Die verheimlichte Wahrheit:

 

 

 

 

Konfliktfall "Organspende":

 

 

 

 

 

 

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