Der bemerkenswerte Zusammenhang zwischen der Fibonacci-Sequenz und den Solfeggios

Der bemerkenswerte Zusammenhang zwischen der Fibonacci-Sequenz und den Solfeggios

 

Als ich meinen letzten Beitrag über die Fibonacci-Sequenz schrieb, hatte ich bereits eine Vermutung, eine Idee, die mich nicht mehr losließ und ich konnte aus welchen Gründen auch immer, keine Ruhe finden. Es stellte sich mir die Frage, ob es denn nicht sein könnte, dass Fibonacci und Solfeggio in einem engeren Verhältnis und Zusammenhang zueinanderstanden. Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht klar, was in den nächsten Tagen noch alles an Input auf mich zurollen sollte. Ich habe mehr als 3 [!] damit verbracht, diesen Artikel zufriedenstellend fertigzustellen.

 

Während ich mich vor 3 Tagen meinem abendlichen Ritual vor dem Zubettgehen, der Meditation, widmete, schossen mir immer wieder die gleichen Gedanken durch den Kopf und ich hatte wirklich Mühe, mich durch den Dissoziations-Trick aus diesem verzwickten Gedankenkreisen zu befreien, Solfeggio und Fibonacci waren somit an besagtem Abend ein wesentlicher Bestandteil meiner Meditationspraktik [*hüstel*] und um dem Treiben ein Ende zu setzen, nahm ich mein Notizbuch um mir Notizen zu machen und dabei schlug ich aus purem Zufall die Seite vom 02.05.2019 auf [was das Ganze noch schlimmer machte...].

 

Ich hatte mir an diesem Tag ein Zitat notiert, dass ich in einem meiner Trailer verwenden wollte. Das notierte Zitat lautete dabei wie folgt:

 

„Wenn du die Bedeutung der 3,6, und 9 verstanden hast, dann hast du den Schlüssel zu unserem Universum gefunden.“

 

 

Das Zitat stammt von Nikola Tesla und ich vermute, dass Tesla damit so richtig ins Schwarze getroffen haben könnte, auch unsere Wissenschaft wird noch darauf kommen, wenn dies bisher noch nicht gänzlich der Fall sein sollte. Doch dazu mehr im weiteren Verlauf...

 

Mit meiner Vermutung über einen möglichen Zusammenhang zwischen Solfeggio und Fibonacci habe ich absolut ins Schwarze getroffen und es erstaunt mich ehrlich gesagt ein wenig, dass ich rein intuitiv ohne entsprechendes Hintergrundwissen absolut richtig mit meiner Vermutung lag und ich möchte Ihnen erklären, warum ich so "ins Schwarze" getroffen habe.

 

Fakt ist, dass es mehr wie einen Zusammenhang gibt. Fakt ist auch, dass Teslas Zitat bezüglich den Zahlen 3, 6 und 9 ebenfalls eine übergeordnete Rolle spielen und damit in Beziehung stehen. Es bedurfte keiner langen Recherche, um herauszufinden, dass die Solfeggio-Frequenzen auf der Basis eines Fibonacci-Verhältnisses beruhen. Die Noten des westlichen Tonleiters basieren auf natürlichen Harmonien und es sind die Verhältnisse der ersten sieben Fibonacci-Zahlen 0, 1, 1, 2, 3, 5, und 8, die in einem direkten Zusammenhang zu den Schlüsselfrequenzen musikalischer Noten stehen, wie sieh anhand dieser Tabelle sehen können:

 

 

Dazu muss man nun wissen, dass der Kammerton A ursprünglich eine 432 Hz-Frequenz war und viele klassische Komponisten verwendeten für die Intonation genau diese Frequenz. Der Kammerton A mit seiner 432 Hz-Frequenz wird in seiner Tonalität dem Phi und dem Goldenen Schnitt zugeordnet, ein bemerkenswerter Umstand, wie ich persönlich finde. Der Kammerton A mit seiner heute verwendeten 440 Hz-Frequenz wurde im Jahre 1917 als Standard-Tonhöhe akzeptiert, die US-Regierung akzeptierte diesen Standard erst im Jahre 1920 und vor 1939 wurde diese Tonhöhe nicht international anerkannt. Bis zum heutigen Zeitpunkt wird dieser Wechsel kontrovers diskutiert und viele klassische Komponisten wehrten sich gegen diesen Standard, da sie der Meinung waren, dass der Kammerton A 432 Hz viel natürlicher und somit harmonischer wäre, als dies beim Kammerton A mit der 440 Hz-Frequenz [oder C 256] der Fall sei.

 

Anmerkung: Meisner, G. (2012, May 4). Music and the Fibonacci Series and Phi. Phi 1.618 The Golden Number. Retrieved February 3, 2014, from http://www.goldennumber.net/music/

 

Die Geschichte der Solfeggio-Frequenzen liest fast schon wie ein verdammt guter Thriller, denn wenn man ein wenig recherchiert, so erfährt man, dass Pythagoras über diese Frequenzen und ihre wundersame Wirkung auf den Menschen im Bilde gewesen sein muss. Man erfährt, dass die Schriften des Pythagoras und die von ihm begründete Mysterienschule nach seinem Tode vernichtet wurden. Pythagoras war im Grunde der Begründer der analytischen Analyse der Musik und er war es auch, der Musik bereits in der Antike als Therapie einsetzte. Interessanterweise finden wir in unseren Geschichtsbüchern absolut nichts über den Umstand, dass bereits Pythagoras, nachdem er lange Zeit u.a. in Ägypten verweilte und den Satz des Pythagoras offensichtlich von dort mitbrachte [der Satz des Pythagoras war bereits lange Zeit vor Pythagoras in Ägypten bekannt], auch die Wahrnehmung des Unsichtbaren lehrte.

 

 

Abbildung: Guido d'Arezzo

 

Der geniale Musiktheoretiker und Mönch Guido d’Arezzo war es, dem wir den Namen der Solfeggio-Frequenzen zu verdanken haben. Etwa 1500 Jahr nach Pythagoras beschreibt er in seinem Werk „Pythagoras in der Schmiede“, wie Pythagoras von Samos in seiner Schmiede „den erstaunlichen Wohlklang von zusammenklingenden Hämmern" entdeckte, deren Gewichte durch natürliche Zahlen diesen harmonischen Klang hervorbrachten“. Auf ihn geht die Bezeichnung „Solfeggio“ zurück, abgeleitet aus den italienischen Notennamen SOL und FA.

 

Guido d’Arezzo wusste über die Wirkung dieser bemerkenswerten Frequenzen, denn er hatte für sich entdeckt, dass diese Frequenzen offensichtlich eine bewusstseinserweiternde Wirkung auf Körper, Geist und Seele ausübten – nicht nur für den Sänger, sondern auch für jene Menschen, die diesen Klängen lauschen durften. Er war derjenige, der für sich entdeckt hatte, dass diese Frequenzen die Macht hatten, uns für das Eine Bewusstsein zu öffnen und die ursprüngliche Ganzheit des Seins erlebbar machten. Die Wirkung der Frequenzen ist offensichtlich derart erstaunlich, dass Papst Johannes XIX. Guido d’Arezzo nach Rom zitiert, um sich über die darüber berichten zu lassen. In der Folge geschah genau das, was eigentlich nicht hätte passieren dürfen, denn die Frequenzen wurden verboten und sie verschwanden von der Bildfläche. Die Frequenzen gerieten in Vergessenheit und versanken in den Archiven verstaubter Bibliotheken.

 

Doch es machte sich auch in gewisser Weise eine Art Widerstand breit, denn so ganz sind die Frequenzen nicht in Vergessenheit geraten und trotz des Verbotes, entstanden im Laufe der Zeit Kompositionen, die sich an eben diesem verbotenen Wissen orientierten, so zum Beispiel die Hymne des Paulus Diaconus mit ihren sechs Basis-Klängen oder aber, mehr als 150 Gregorianische Gesänge, allesamt in der natürlich-harmonischen Solfeggio-Frequenz geschrieben und komponiert.

 

Die Musik, die wir heute hören, schwingt auf der Basis von 440 Hz. Diese Musik hindert uns offensichtlich zu uns selbst zu finden und uns dessen bewusst zu werden, was und wer wir wirklich sind. Der Anthroposoph Rudolf Steiner geht sogar noch einen Schritt weiter und behauptete nicht ganz unbegründet, dass diese Frequenzen sogar eher schädlich für Mensch und Tier seien. Sie sind nicht stimmig harmonisch [Frequenzen über 432 Hz].

 

Die Hz 528 entspricht genau jener Frequenz, mit deren Hilfe Biophysiker heute Reparaturen und Veränderungen an der menschlichen DNA durchführen. Nicht nur der Kammerton A wurde in seiner Frequenz verändert, auch das tiefe C wurde auf 440 Hz angehoben und mit ihm die gesamte Tonleiter. Wolfgang Amadeus Mozart bestand darauf, dass seine Kompositionen auf der Basis der Frequenz von 432 Hz gespielt wurden. Immer mehr ernstzunehmenden Stimmen warnen eindringlich vor den schädlichen Wirkungen von hohen Tönen bei Mensch und Tier, doch diese Warnungen verhallen ungehört.

 

Aus welchem Grund sah sich Papst Johannes XVX. gezwungen, diese Frequenzen zu verbieten? Warum schien es ihm offensichtlich, eine Bedrohung für den Machterhalt der christlichen Kirche zu sein? Was sollte denn verhindert werden? Sollte verhindert werden, dass sich die Menschen ihres Selbst bewusst wurden? Sollte die bewusstseinserweiternde Wirkung dieser Frequenzen verhindert werden?

 

Es scheint, als wurden die Frequenzen verboten, weil sie in der Lage sind, uns in Kontakt mit der Harmonie der Schöpfung zu bringen. Es scheint, als ginge es darum, zu verhindern, dass wir erkennen, in welcher Weise wir unsere Existenz getrennt vom großen Ganzen wahrnehmen und damit die Erkenntnis verhindern, dass alles wie ein großes Netz miteinander in Verbindung steht. Ganz ähnlich, wie scheinbar ganze Wälder auf wundersame Art und Weise miteinander kommunizieren und in Verbindung stehen, obwohl die Bäume etliche Kilometer voneinander entfernt stehen. Es scheint, als erlebten wir unsere gesamte Existenz als eine Art Illusion und diese Frequenzen sind offenbar in der Lage, diese Illusion zu demaskieren. 

 

Das Geheimnis der 3, 6 und 9

 

„Ein wichtiges Kriterium bei der Umsetzung dieser Töne besteht darin, dass all ihre Basis- und Oktavenwerte bei der sogenannten Theosophischen Reduktion, stets die durch Tesla bekannte „Digital Root“, also Quersummen 3, 6 oder 9 ergeben.“

 

Für Tesla, wie er in vielen seiner Arbeiten immer wieder darauf verwies, waren diese drei grundlegenden und richtungsweisenden Kennziffern die schöpferische, göttliche Kraft des Universums. In seinen Werken wies Tesla auch daraufhin, dass unsere „physikalisch beschreibbare Welt“ energetische Ordnungsverhältnisse aufweist.

 

432 Hz versus 440 Hz

 

Kompositionen, die auf 432 Hz basieren, übertragen scheinbar eine auf den Menschen wohltuende, sogar heilende Energie, da es sich dabei um einen natürlichen, harmonischen Grundton handelt, den wir genauso in der Natur wiederfinden. Es gibt eine Theorie die besagt, dass der Wechsel von 432 Hz auf 440 Hz von dem Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels eingeführt und somit diktiert wurde: Er missbrauchte diese Frequenz dafür, Menschen ganz bewusst dazu zu bringen, auf eine ganz bestimmte aggressive Art und Weise zu „funktionieren“ und dadurch gefügig zu machen. 440 Hz ist somit eine „zum Standard erklärte ignoranz- und aggressivitätsfördernde  Abstimmungsfrequenz“. Dr. Leonhard Horowitz schreibt dazu:

 

„Die Musikindustrie verfügt über diese auferlegte Frequenz, die alle Populationsdichten unterschiedlicher ‚Szene‘ auf einmal mit einem Aufwasch zu größerer Aggression, psychosozialer Agitation und emotionaler Bedrängnis empfänglich macht, als „Herdenmenschen“, anfällig für körperliche Krankheiten und Leidens-zwang prädisponiert, mit dem Malzeichen bezeichnet, denn der Musikhörer im Publikum „hüstelt“
dahin.“

 

 

Zu erwähnen sei dann noch an dieser Stelle, dass den einzelnen Frequenzen ganz bestimmte Attribute zugeordnet werden können [wissenschaftlich nicht unbegründet, doch dazu mehr im Verlauf]:

 

UT queant laxis 396 Hz      | Attribute: Befreiung von Schuld und Angst

REsonare fibris 417 Hz      | Attribute: Resonanz, Veränderung

Mira gestorum 528 Hz        | Attribute: Wunder, Zeichen, Transformation, DNA-Repair

Famuli tuorum 639 Hz        | Attribute: Harmonie, Beziehung und Verbindung

SOLlve polluti 741 Hz         | Attribute: Erwachen, Intuition

LAbii reatum 852 Hz           | Attribute: Klang, Reaktion, Rückkehr zur göttlichen Ordnung

 

Was haben nun all diese Frequenzen miteinander gemein? Ich verrate es Ihnen:

Alle Frequenzen weisen entweder die Quersumme 3, 6 oder 9 auf und somit sind wir umgehend wieder bei Teslas Schlüssel zum Verständnis unseres Kosmos. Zur Auffrischung: Als Quersummer bezeichnet man die Summe der Ziffernwerte einer natürlichen Zahl.

 

Ein Beispiel:

 

Zahl n = 36036 ergibt die Quersumme q(n) = 3 + 6 + 0 +3 + 6 = 18 Quersumme

 

Daneben besteht auch noch die Möglichkeit, einem bestimmten Frequenzbereich eine charakteristische Farbe zuzuordnen. Grundlage hierfür sind die Arbeiten von T. J. Svoronos Bruno [2006] und A. Nirmal [2012], Handbook of fundamental spectroscopic correlation charts und Color Spectrum Chart:

 

Dunkelrot              300 – 428 THz

Rot                       400 – 484 THz

Orange                 484 – 508 THz

Gelb                     508 – 526 THz

Grün                    526 – 606 THz

Blau                     606 – 668 THz

Violett                  668 – 789 THz

 

Auch besteht eine Entsprechung zwischen den Fibonacci-Frequenzen, dem Notenleiter und den Farben des Regenbogens [vereinfacht dargestellt ohne Zwischenstufen und ohne Phi]:

 

Fibonacci ratio 1/1          Note A                  Farbspektrum: rot

Fibonacci ratio 2/3          Note D                  Farbspektrum: grün

Fibonacci ratio 3/2          Note E                  Farbspektrum: blau

Fibonacci ratio 3/5          Note C                  Farbspektrum: gelb

Fibonacci ratio 5/3          Note F#                Farbspektrum: violett

 

 

Doch warum war Tesla von den Zahlen 3, 6 und 9 nahezu schon besessen?

 

Das ist eine gute Frage und nun nähern wir uns dem Herzstück des Artikels. Zu behaupten, Tesla wäre von den Zahlen 3, 6 und 9 schon fast besessen gewesen, ist wahrlich keine Übertreibung, denn Zeit seines Lebens verhielt sich der geniale Erfinder äußerst exzentrisch, so bezog er stets nur solche Hotelzimmer, deren Zimmernummern durch 3 teilbar waren. Er drehte 3 Runden um einen Block, bevor er dann das Gebäude betrat und er reinigte seine Teller stets mit 18 Servietten.

Er war bekannt für sein außergewöhnliches Verhalten und er war definitiv ebenso genial wie exzentrisch.

 

Tesla war deshalb von diesen Zahlen besessen, weil er etwas Fundamentales begriffen hatte, nämlich die Universalsprache der Mathematik. Damit wir uns an dieser Stelle richtig verstehen, die Mathematik per se ist keine Erfindung des Menschen, sondern lediglich eine Entdeckung. Tesla hatte begriffen, was vielen Menschen lange Zeit verborgen blieb [und bleibt]: Ein offensichtlicher Plan, der unserer gesamten Schöpfungsgeschichte zugrunde liegt. Ganz spezifische, numerische Muster, die sich immer wieder "nach Plan" wiederholen und nicht etwa nur auf unserer Erde anzutreffen sind, sondern universal gelten und verbindlich sind – ob es sich dabei um ganze Galaxien handelt, Sternenkonstellationen oder etwa der Entwicklung von embryonalen Zellen. Tesla wurde bewusst, dass unserem gesamten Universum eine fundamentale Ordnung, nämlich die Potenzen des Binärsystems, beginnend bei Eins und sich dann stets potenzierend, die treibende Kraft hinter der Gesamtheit des Seins ist. Zellen und Embryonen von Lebewesen entwickeln sich so stets nach dem „Einen“ Schema: 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256 usw.

 

Und in diesem Binärsystem existieren die Zahlen 3, 6 und 9 schlicht und ergreifend nicht und das aus einem verdammt guten Grund: „Diese Zahlen repräsentieren einen Vektor der dritten und vierten Dimension, einen Vektor, den man auch als „Strömungsfeld“ bezeichnet. Das besondere an diesem Feld ist eine höhere dimensionale Energie, die einen großen Einfluss auf den Energiekreislauf der anderen sechs Zahlen nimmt [Marko Rodin].

 

Und dies scheint wohl auch der Schlüssel zur sagenumwobenen freien Energie zu sein, die Tesla bis ans Ende seines Lebens zu erforschen suchte.

 

Und wieder muss ich nun die Frequenzen aufgreifen, insbesondere die 432 Hz-Frequenz. Diese Frequenz ist deshalb für uns Menschen von großer Bedeutung, da es jene Frequenz ist, deren Grundstimmung als harmonisch eingestuft werden muss. Sie war die Grundlage für die Forschungen des Mathematikers Pythagoras, der dieses Wissen offensichtlich aus Ägypten importiert hatte und in neuerer Zeit durch den Physiker und Astronomen Ernst Florens Friedrich Chladni [1756 – 1827] aufgegriffen und erforscht wurde.

 

Abbildung: Ernst Florens Friedrich Chladni

 

Wenn man einen Ton beschreiben möchte, dann geschieht dies mittels den Parametern Tonhöhe, Tondauer, Lautstärke und Klangfarbe. Dabei lässt sich eine Tonhöhe akustisch mit einer Frequenz beschreiben. Diese Frequenz gibt nun an, wie hoch die Anzahl der Schwingungen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne beträgt. Und damit beschäftigt sich auch die sogenannte harmonikale Grundlagenforschung [Harmonik], Dabei handelt es sich um eine mathematische Strukturwissenschaft und sie wird noch heute auf Platon, Pythagoras und Johannes Kepler zurückgeführt.

 

Wenn man ein Musikinstrument einstimmen möchte, dann geschieht dies anhand des bereits erwähnten Kammertons, denn nur wenn Musiker ihre Instrumente einheitlich eingestimmt haben, kann auch gemeinsam musiziert werden. Ich habe bereits erwähnt, dass die Frequenz des Kammertons im Laufe der Geschichte immer wieder neu definiert wurde, bis man sich dann auf A‘ 440 Hz [oder C 128 Hz, was lediglich eine andere Bezeichnung dieser Stimmung ist] einigte. Doch interessanterweise bestanden viele geniale klassische Komponisten darauf, dass ihre Musik auf 432 Hz gespielt und grundeingestimmt werden sollte. So sind beispielsweise etliche Instrumente auf A‘ 432 Hz eingestimmt, obwohl dies nie offiziell anerkannt wurde. Trotz den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Joseph Saveur, Ernst Florens Friedrich Chladni oder Rudolf Steiner, beließ man die Grundstimmung auf 440 Hz.

 

Joseph Saveur, der Begründer der Akustik, ermittelte Anfang des 18. Jahrhunderts 16 Hz als die äußerste unterste Wahrnehmungsgrenze des menschlichen Gehörs und daraufhin legte Saveur C‘ 256 [vierte Oktave von 16 Hz] als Kammerton fest. Wenn man nun nach den Regeln der Harmonielehre [Gesetze der Harmonielehre] eine pythagoräische Sexte auf das C‘ 256 Hz legt, dann gelangt man auf diese Weise zu A‘ 432 Hz.

 

Saveurs Forschungen sind deshalb für die gesamte Akustik von fundamentaler Bedeutung, da er wissenschaftlich nachweisen konnte, dass es sich bei der Frequenz C* 256 Hz um genau jene Frequenz handelt, mit der die menschlichen Stimmbänder beim Singen [aber auch beim Blasen und Pfeifen] in Resonanz gehen und schwingen. Doch damit noch nicht genug, denn er bewies auch, dass alle Eigentöne mittönender Resonanzkörper, die Hohlräume des menschlichen Körpers, aber auch die marginalen, kaum wahrnehmbaren Intervalle des Vogelgesanges auf eben dieser Frequenz schwingen. Also ist es genau jene Frequenz, die nicht nur dem Menschen, sondern auch der der Tierwelt, am ehesten entspricht.

 

Video: Alle Solfeggios

 

Das sogenannte cortische Organ im Innenohr des Menschen ist für die Regulation des Equilibriums verantwortlich, also dem Gleichgewichtssinn. Dieses schwingt erstaunlicherweise auf C 128 Hz [!]. Ärzte wie Neurologen und Otologen [Ohrenärzte] verwenden bei ihrer Diagnostik Stimmgabeln, die entweder auf C 128 Hz oder 256 Hz eingestimmt sind. Und wie bereits erwähnt, findet die embryonale Zellteilung ebenfalls in einer Zweierpotenz statt und sie ist unserem Organismus von Natur aus äußerst vertraut. Der US-amerikanische Neurophysiologe Andrija Puharich [1918 – 1995], der sich auch mit Grenzwissenschaften auseinandersetzte, entdeckte bei seinen Forschungen, dass die Hände von Menschen mit scheinbaren „Heilkräften“ über einen 8-Hz-Puls an den Händen verfügten, wenn sie ihr "Werk" verrichteten. Er ging sogar soweit und behauptete, dass die Intensität des Signals ein Hinweis auf die tatsächlich vorhandene Heilkraft des Mediums sei.

 

Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass die Grundstimmung C‘ 256 Hz tief in unserem Sein verwurzelt ist und es auch zeitgleich jene Stimmung zu sein scheint, mit der wir Menschen am besten und am leichtesten in Resonanz gehen. In den 1920er Jahren hatte sich Rudolf Steiner intensiv mit eben dieser Grundstimmung auseinandergesetzt und er kam zu dem Schluss, dass die Grundstimmung C 128 Hzdie Prim aller Tonleiter des Quintenzirkels sei.“ So kamen Steiner aber auch andere Wissenschaftler zur Konklusion, dass die 432/128 Hz-Grundstimmung wie folgt auf den menschlichen Organismus wirken:

 

- Sie fördern die körperliche und seelische Entspannung.

- Sie sind in der Lage, die Stimmung aufzuhellen.

- Sie können uns zutiefst „berühren“.

- Sie befähigt uns, Musik eher zu erfühlen als zu hören.

- Sie befähigt den Menschen, mit sich selbst stärker in Kontakt zu treten.

- Sie ist in der Lage, Entwicklungs- und Heilungsprozesse einzuleiten.

 

Rudolf Steiner war davon überzeugt und warnte uns davor, die Grundstimmung über 432 Hz anzuheben, da dies destruktive Auswirkungen auf die menschliche Psyche haben könnte.

Auch heute sind Musik- und Klangtherapeuten fest davon überzeugt, dass diese Frequenzen den Zuhörer auf eine besondere Art und Weise berühren können, da derart eingestimmte Musikstücke eben in Resonanz mit diversen grundlegenden Körperfunktionen und Körperproportionen schwingen.

 

Es scheint also, als wurden wir von unserem Schöpfer auf das Binärsystem 8, 16, 36, 64, 128, 256 etc. „eingestimmt“ und dies ist auch der Grund, warum sie eine derartige Wirkung auf uns ausüben. Für mich persönlich noch erstaunlicher, da dies auch gleichzeitig jene Frequenz ist, mit der unsere Erde sozusagen schwingt. Die Rede ist hier von der sogenannten Schumann-Resonanz, ein Phänomen, dass elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen entlang des Umfangs der Erde stehende Wellen bildet.

 

 Das Institue of Heartmath [USA] fand heraus, dass das menschliche Herz frisch verliebter Menschen erstaunlicherweise auf genau 8 Hz schwingt. Also genau jene Frequenz, mit der das menschliche Gehirn vom Alphawellen-Bereich in den Thetawellen-Bereich übergeht. Ich hatte darüber bereits in diesem Beitrag berichtet. Das besondere an diesem Frequenzbereich ist, dass sich Menschen bei diesen Frequenzen in einem entspannten Zustand des Wohlbefindens befinden.

Die 432 Hz-Grundstimmung wird von fast jedem Menschen als äußerst wohltuend empfunden und sie ist übrigens auch die einzige Grundstimmung, die die folgenden 3 [und damit wären wir wieder bei Teslas 3 ;-)] Eigenschaften vorweisen kann:

 

1. Sie steht in Beziehung mit der Umlaufbahn unserer Erde um unser Zentralgestirn, dem Jahreston/Schumann-Resonanz. Dieser Jahreston entspricht dabei wiederum den vedischen Überlieferungen und dem universellen Grundton AUM [OM] auf der Basis von A‘ 432 Hz beziehungsweise C 128 Hz und dem Grundton Cis 136,10 Hz.

 

2. Es handelt sich um genau jene Frequenz, mit der Lebewesen einschließlich dem Menschen „eingestimmt“ sind, ganz nach dem Bauplan der Schöpfung.

 

3. Es ist die einzige Frequenz, die nicht nur von vielen klassischen Musik-Koryphäen, sondern auch von Menschen, Naturvölker und Ureinwohner rund um den Globus, als „stimmig“ empfunden wird. Überall auf der Welt kann man dabei beobachten, dass viele Menschen ihre Instrumente vielleicht sogar rein intuitiv, von der Antike bis hin zur Neuzeit, als die natürlichste und harmonischste Grundstimmung ihrer Instrumente empfanden. Befürworter der 432 Hz-Grundstimmung waren unter anderem Luciano Pavarotti, Mozart und Verdi. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass dies ungehört bleiben sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Video: OM Chantin @ 432 Hz

 

Und nun möchte ich Sie etwas fragen: Glauben Sie immer noch, dass das Leben auf Erden ein reines Zufallsprodukt ist? Kann es sein, dass es eine Ordnung innerhalb der Schöpfung gibt, dass Darwin unrecht hatte und dass Sie nicht zufällig hier sitzen und gerade die letzten Worte dieses Beitrags lesen? Schreiben Sie mir doch, denn ich freue mich immer wenn ich Post von meinen Lesern erhalte und ich bin stets offen für Fragen Anregungen und konstruktiver Kritik!

 

Hinweis: Vorsicht ist bei den Frequenzen bei Youtube geboten, denn etliche Tonanalysen ergaben, dass es sich nicht immer um echte Solfeggios handelt. Ich habe mich für das folgende Album erschienen und ich muss sagen, dass ich von jedem einzelnen Stück begeistert bin und sich die Investition definitiv gelohnt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Quellennachweis:

John H. Conway, Richard K. Guy: The Book of Numbers. Copernicus NY 1996, ISBN 0-387-97993-X.

Richard A. Dunlap: The Golden Ratio and Fibonacci Numbers. 2. Auflage. World Scientific, Singapur, 1999, ISBN 981-02-3264-0.

Huberta Lausch: Fibonacci und die Folge(n). Oldenbourg 2010, ISBN 978-3-486-58910-8.

Paulo Ribenboim: The New Book of Prime Number Records. Springer-Verlag 1996, ISBN 0-387-94457-5.

The Fibonacci Quarterly

Von Intervallen, Tonleitern, Tönen und dem Kammerton c = 128 Hz* von Maria Renold

http://kurthaider.megalo.at/node/49

https://secret-wiki.de/wiki/Rudolf_Steiner

https://secret-wiki.de/wiki/432_Hz

https://www.goldennumber.net/music/

https://dmsp.digital.eca.ed.ac.uk/blog/illuminating2014/files/2014/02/Research_2-5.pdf

Leonid Zhmud: Wissenschaft, Philosophie und Religion im frühen Pythagoreismus. Akademie Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-05-003090-9

Walter Burkert: Weisheit und Wissenschaft. Studien zu Pythagoras, Philolaos und Platon (= Erlanger Beiträge zur Sprach- und Kunstwissenschaft. Band 10). Hans Carl, Nürnberg 1962

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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