Was ist eigentlich das primäre Ziel der Meditation?

Was ist eigentlich das primäre Ziel einer jeden Meditations-Einheit?

 

Auf keto-gen.de bzw. jetzt ja auch unter aperiamus.com erreichbar, habe ich bereits einige Beiträge rund um das Thema „Meditation“ gepostet und schließlich ist die Meditation ja im Rahmen der sogenannten „Ketogischen Praktiken“ ein wesentlicher Bestandteil. Ich habe in meinen Beiträgen auch hin und wieder erwähnt, wie man beispielsweise durch Dissoziation beim Meditieren das Gedankenkreisen unterbricht, oder aber, welche Rolle das richtige Setting bei der Meditation spielt und wie uns die Beta-Wellen-Aktivität unseres Gehirns daran hindern kann, den Weg in eine erfolgreiche Meditations-Einheit zu finden. Doch in keiner meiner Beiträge bin ich auf den eigentlichen Hintergrund im engeren Sinne gekommen. In keinem dieser Beiträge habe ich explizit erläutert, warum, was, wie, wann und wo beim Meditieren mit uns passieren soll. Dafür gab es bislang immer wieder gute Gründe, da mir das Thema einfach zu komplex schien, um es in einen oder zwei Posts auf meinem Blog packen zu können. Und als ich über mehrere Tage den letzten Post schrieb, kam mir während des Schreibens ein Gedanke, wie es mir doch gelingen könnte, mit einem einzigen Satz zu beschreiben, was das eigentliche Ziel einer jeden Meditations-Einheit sein sollte. Es fiel mir sozusagen wie "Schuppen von den Augen" und in diesem Beitrag möchte ich dies gerne mit Ihnen teilen.

 

Bisherige Beiträge zum Thema „Meditation“:

 

Wie-uns-die-Beta-Wellen-Aktivitaet-unserer-Schaltzentrale-daran-hindert-den-Einstieg-in-die-Meditation-zu-finden

20-gute-Gruende-sich-fuer-die-Meditation-zu-entscheiden

Meditation-Hypnagogie-Akasha-und-Binaurale-Beats

Ketoga-Mit-der-richtigen-Musik-fuer-ein-perfektes-Meditations--und-Yoga-Setting-sorgen

Ketoga-Eine-einfache-Anleitung-zur-Meditation

- Planet-Wissen-Was-Meditation-Yoga-in-unserem-Gehirn-bewirkt

 

 

 

In meinem zweiten Buch „Ketoga“ bin ich detailliert darauf eingegangen, wie die Meditation auf den Menschen wirkt, welche Vorzüge und Positiv-Effekte sie bewirken kann, aber auch, welche vielversprechenden Studien sich diesem Thema aus wissenschaftlicher Sicht bereits damit befasst haben. Wenn wir nun den komplexen Vorgang einer gelungenen Meditations-Einheit auf das Wesentliche reduzieren möchten, dann lautet die Antwort auf meine Frage, was denn eigentlich das primäre Ziel einer jeden Meditations-Einheit sein sollte, wie folgt:

 

Ziel ist es, Ihr Gehirn dahingehend zu beeinflussen, dass die Gehirnströmungen mit einer Frequenz von etwa 8 Hz pro Sekunde schwingen. Und genauer gesagt, sollen Sie auf exakt 7,83 Hz „schwingen“. Das ist alles, was Sie durch Ihre Meditationsroutine erreichen sollen. Jedes Mal aufs Neue, ganz gleich ob Sie täglich meditieren, lediglich an zwei Tagen in einer Woche, ganz gleich ob 20 Minuten oder 2,5 Stunden. Sie müssen lediglich erreichen, dass Ihre Hirnströmungen diese Frequenz erreichen. Mehr brauchen Sie nicht zu tun. Allerdings ist der Weg dorthin alles andere als einfach... Garantiert!

 

Anmerkung: Nichts anderes soll beim Ketoga Nidra und dem Yoga Nidra erreicht werden. Auch ist hier das primäre Ziel, Theta-Wellen zu erzeugen und somit auf etwa 8 Hz zu schwingen.

 

Erinnern Sie sich noch an diesen Beitrag und daran:

 

Das Institue of Heartmath [USA] fand heraus, dass das menschliche Herz frisch verliebter Menschen erstaunlicherweise auf genau 8 Hz schwingt. Also genau jene Frequenz, mit der das menschliche Gehirn vom Alphawellen-Bereich in den Thetawellen-Bereich übergeht... Das besondere an diesem Frequenzbereich ist, dass sich Menschen bei diesen Frequenzen in einem entspannten Zustand des Wohlbefindens befinden.

 

Und:

 

Der US-amerikanische Neurophysiologe Andrija Puharich [1918 – 1995], der sich auch wissenschaftlich mit Grenzwissenschaften auseinandersetzte, entdeckte bei seinen Forschungen, dass die Hände von Menschen mit scheinbaren „Heilkräften“ über einen 8-Hz-Puls an den Händen verfügten, wenn sie ihr "Werk" verrichteten. Er ging sogar soweit und behauptete, dass die Intensität des Signals und das Vorhandensein der 8 Hz-Frequenz ein Hinweis auf die tatsächlich vorhandene Heilkraft des Mediums sei.

 

 

Und nun werden Sie sich vielleicht wundern, wie ich darauf komme und was diese ganze Geschichte mit den Frequenzen, Resonanzen, Nikola Tesla, mit Ihnen und der Meditation zu tun haben soll. Nikola Tesla, den ich in den letzten Beiträgen immer wieder zitieren musste, hatte bereits die Vermutung aufgestellt, dass die resonante Frequenz zwischen unserer Erde und ihrer Ionosphäre mit einer Frequenz von etwa 8 Hz schwingen müsste. Bei der Ionosphäre handelt es sich um jenen Teil der Erdatmosphäre, der besonders große Mengen von Ionen und freien Elektronen bereithält.

 

 

 

Quelle: Niko Lang (original image), Ladyt (vector version) [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)]

 

 

Sie ist Bestandteil der sogenannten Hochatmosphäre, also jener Bereich oberhalb der sogenannten Tropopause. Der deutsche Physiker und Elektroingenieur Winfried Otto Schumann [1888 – 1974] erlangte Berühmtheit, da er die sogenannte Schumann-Resonanz korrekt vorausgesagt hatte [Nikola Tesla hatte diese Resonanz auf etwa 8 Hz vorausgesagt, Schumann erbrachte sozusagen den wissenschaftlichen Beweis]. Als Schumann-Resonanz bezeichnet man ein Phänomen, bei dem sich beobachten lässt, wie elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen entlang des Erdumfanges stehende Wellen bilden. Da unsere Erde über eine äußerst leitfreudige Erdoberfläche verfügt und die Ozeane mit ihrem leitfähigen Salzwasser einen Großteil dieser Oberfläche ausmachen, aber auch die Ionosphäre durchaus leitfähig ist, entsteht dazwischen ein Hohlraum, der in Resonanz geht und so zu einem Resonator wird. Diese Resonanzen kann man messen bzw. berechnen und Schumann fand heraus, dass diese Frequenz bei etwa 8 Hz und genau bei 7,83 Hz liegt. Dabei unterliegt die Schumann-Resonanz natürlichen Schwankungen, so dass man sagen kann, dass dieser Hohlraum mit etwa 8 Hz in Resonanz geht und somit auf eben dieser Wellenlänge schwingt.

 

 

Quelle: derivative work: Stw (talk)Schumann_resonance_01.png: The original uploader was Neotesla at Japanese Wikipedia. [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]

 

Auf Wikipedia kann man im Artikel „Schumann-Resonanz“ nachlesen, dass dieses Thema vielfach von der Esoterik-Bewegung aufgegriffen wird. Einen Satz, auf den man gut gerne hätte verzichten können, denn für mich hat es rein gar nichts mit Esoterik zu tun, wenn man sich mit den Wirkungen von Frequenzen auf den menschlichen Organismus samt Geist und Seele beschäftigt. Ganz und gar nicht, denn es gibt Frequenzen, die sogar in der Lage sind, massive Wälle aus Stein zum Bersten zu bringen. Wie könnte man also meinen, dass sich Frequenzen nicht auf Mensch und Tier auswirken könnten, ganz gleich ob diese Auswirkungen nun positiver oder negativer Natur sind… Ich glaube, dass sich viele Menschen nicht bewusst sind, dass Frequenzen auch destruktiver Natur sein können und ich möchte an dieser Stelle auf Mikrowellenwaffen, 5G, Infraschall und andere Schallwaffentechniken verweisen – allesamt weltweit im Fokus von Militärmächten.

 

Nikola Tesla hatte um 1899 in Colorado Springs ein Labor errichten lassen. Exzentrisch oder abergläubig wie er war, hatte er sich dafür einen ganz bestimmten Ort ausgesucht, einen Gipfel von Pikes Peak, jener Ort, der für Hopi und Utah-Indianer gleichermaßen heilig war, weil er laut Überlieferung etwas Besonderes gewesen sei. Während seinen Experimenten im Rahmen seiner Forschungen an besagtem Ort hatte er extrem niederfrequente Wellen [ELF = extreme low frequency] entdeckt, die durch den Elektromagnetismus unserer Erde erzeugt wurden. Dabei machte er die erstaunliche Entdeckung, dass innerhalb dieser ELF-Wellen jene Wellen, welche um etwa 8 x pro Sekunde schwangen, viel harmonischer zwischen der Erde und der Ionosphäre flossen und dabei weniger Widerstand bei einer größeren Amplitude aufwiesen.

 

Abbildung: Nikola Tesla

 

Nikola Tesla war felsenfest davon überzeugt gewesen, dass man diese Frequenz von etwa 8 Hz als Trägerwelle nutzen könnte, um Informationen und Energie drahtlos und ohne örtliche Einschränkung überall auf der Welt übermitteln und einsetzen könne. Bereits zu seiner Zeit war Tesla der Ansicht, dass Ressourcen wie Benzin als Energiequelle abgelöst werden müssten. Tesla war ebenso davon überzeugt, dass man die natürlichen Ressourcen unserer Erde für künftige Generationen bewahren müsse. Unsere Erde tritt mit dem Hohlraum zwischen Oberfläche und Ionosphäre in Resonanz, sie empfängt und übermittelt selbst eine messbare energetische Frequenz [wie jeder andere Himmelskörper] und falls Sie bereits meine Beiträge über die Meditation gelesen haben, dann wissen Sie, dass während eine tiefen Meditation im besten Falle Thetawellen von unserem Gehirn produziert werden, die in etwa 8 Hz und somit mit Schumanns 7,83 Hz auf die Schwingung unserer Erde ausgerichtet sind und mit ihr in Resonanz gehen.

 

Das ist der Grund, warum die Meditation all ihre positiven Effekte hervorbringen kann, heilsam ist und uns dazu befähigt, uns selbst als das zu erfassen, zu begreifen und zu verstehen, was wir wirklich sind. Sie bringt uns aufgrund dieser Tatsache dazu, uns auf unseren Planeten auszurichten und mit ihm in Resonanz zu treten. Diese Resonanz ist deshalb so wertvoll, weil wir dadurch die Welt um uns herum, aber auch uns selbst, mit ganz anderen Augen sehen und begreifen können. Im durch Thetawellen geprägten Zustand stimmen wir uns auf ein offensichtlich universelles Energiefeld ein, dass unser Bewusstsein verändern kann und uns dazu befähigt, mit der nichtphysischen Welt zu interagieren und dabei erzeugen wir Bilder, Informationen, Worte, Ideen, Gedanken und Emotionen, die wir in einem anderen Zustand, wie etwa dem durch Alphawellen geprägten Zustand, niemals erzeugen könnten.

 

 

Theta-Wellen

 

Theta-Wellen liegen im Frequenz-Spektrum unterhalb der Alpha-Wellen in einem Bereich zwischen 3 – 8 Hz und im oberen Bereich kommt es nicht selten zu Überschneidungen mit niedrigen Alpha-Wellen. Grundsätzlich unterscheidet man innerhalb de Theta-Welle nochmals Low-Theta-Frequenzen [Theta I] im Bereich von 3 – 6,5 Hz und den High-Theta-Frequenzen [Theta II] im Bereich zwischen 6,5 – 8 Hz. Während der Meditation sollten somit im besten Falle Theta I produziert werden, Theta II dominieren vor allem während der Einschlafphase, in tiefer Trance oder aber auch beim Wachtraum.

 

Quelle: Hugo Gamboa [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]

 

 

Theta I: Hypnagogie, Hypnose, Wachtraum

Theta II: Tiefe Entspannung, Meditation, Hypnose, Wachträumen

 

Dabei sind im Theta II-Zustand aus wissenschaftlicher Sicht folgende Effekte möglich:

 

- die Erinnerungsfähigkeit ist erhöht, das gleiche gilt für die Lernfähigkeit

- gesteigerte Konzentrationsfähigkeit

- gesteigerte Kreativität

- Erleichterung des meditativen Zustandes und seinen Effekten

 

 

Abschließend möchte ich noch ein weiteres Zitat von Nikola Tesla aufgreifen:

 

„Die meisten Menschen sind so vertieft in die Betrachtung ihrer Außenwelt, dass sie völlig vergessen, was in ihrem Inneren vor sich geht. An dem Tag, an dem die Wissenschaft beginnt, die nicht-physische Präsenz zu studieren, wird es mehr Fortschritte in einem einzigen Jahrzehnt geben als in allen vergangenen Jahrhunderten ihrer gesamten Existenz.“

 

[Nikola Tesla 1856 - 1943]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

Newsletter abonnieren und keinen Beitrag mehr verpassen.

join us

 for the 

PARTY

Recipe Exchange @ 9pm!

KETOGA
Ketogene Ernährung und Yoga
  • Black Facebook Icon
  • Black Twitter Icon
  • Black Pinterest Icon
  • Black Instagram Icon
Das Handbuch der ketogenen Ernährung
Im Handel und
als eBook erhältlich!

aperiamus.com | keto-gen.de |