YOGA

[Sanskrit: योग yoga m.]

Die ketogene Ernährung ist  für eine Kombination mit dem Yoga geradezu prädestiniert und Yoga spielt bereits seit Jahren für mich persönlich eine übergeordnete Rolle, ist er doch fester Bestandteil meines täglichen Lebens - mit gutem Grund.

Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem, welches auf Körper, Geist und Seele wirkt. Dass die Übungen aus dem Yoga harmonisieren, bestätigen und dokumentieren wissenschaftliche Studien. Daher beteiligen sich Krankenkassen an den Kosten von Yoga-Kursen und Gesundheits- und Fitness-Ratgeber empfehlen immer wieder Yoga. Jeder, der ein wenig Yoga praktiziert, kann schon bald seine Wirkungen erfahren:


•    Ein vorher nicht gekanntes Gefühl der völligen Entspannung
•    Verschwinden von Rückenschmerzen und Kopfschmerzen
•    Reduzierung von Schulter- und Nackenverspannungen
•    Mehr Energie und neue Vitalität
•    Geistige Klarheit und Verbesserung der Konzentration
•    Stärkung des Immunsystems
•    Neues Selbstvertrauen


Um diese Wirkungen zu erfahren, kann es schon ausreichen, zu einer Yoga-Stunde pro Woche zu kommen und vielleicht ein paar einfache Atem-, Dehn- und Entspannungsübungen ins tägliche Leben einzubauen.
Wer längere Zeit regelmäßig übt, wird bemerken, dass Yoga nicht nur unmittelbar auf den Körper wirkt. Oft verbessern sich die Lebensumstände und Intuition sowie Kreativität nehmen zu. Auch die Wahrnehmung für den eigenen Körper und die Umwelt wird feiner. Der Yoga-Übende kann sein Leben aus einer neuen Perspektive betrachten und die Verantwortung für sein Leben besser in die Hand nehmen.
Bei sehr intensiven Üben kommt es zu einer Erweiterung des Bewusstseins, welche ein Schritt zum höchstem Ziel im Yoga führen kann: der Vereinigung mit dem wahren Selbst.

Asanas

Als Asanas (Sanskrit, n., आसन, āsana, „der Sitz“) bezeichnet man im Hatha-Yoga die überwiegend in der Ruhe ausgeführten Körperstellungen. Asanas gehören zu der 3. Stufe des Raja Yoga (bzw. Ashtanga/Kriya Yoga) nach Patanjali.

Wichtig bei der Ausübung ist das bewusste Hineingehen, der richtige Atem, bewusstes Halten und das bewusste Auflösen des Asana. Yoga-Asanas sollen bei ihrer Ausführung immer zwei Qualitäten enthalten: Stabilität und Wohlbefinden (sthira-sukham asanam. Yogasutre 2.46). Es ist sinnvoll, speziell zur Kräftigung der Muskulatur gedachte Asanas bzw. solche, die schwierigere vorbereiten, dynamisch im Atemrhythmus auszuführen. Asanas dienen nicht nur körperlicher Geschmeidigkeit und vitaler Kraft, sondern auch einer guten Körperbeherrschung; sie harmonisieren Körper und Geist.

Yoga und die Asanas beruhen auf körperlichen Erfahrungen, bei denen es mehr auf die praktische Durchführung ankommt als auf das theoretische Wissen über die unterschiedlichen Wirkungen. Eine der angestrebten Wirkungen ist es, den Gedankenfluss zur Ruhe zu bringen. Das gelingt besser, wenn während des Übens nur das Nötigste gesprochen wird und ein passives „Geschehenlassen“ zugelassen wird – das Gegenteil zu Gymnastikübungen, die auch gesundheitsfördernd, meistens aber leistungsorientiert sind. Im Yoga geht es grundsätzlich nicht um Leistung, Erreichenwollen und Erfolge – Yoga ist kein Wettbewerb. Die perfekte Stellung einzunehmen ist weniger wichtig als durch sie eine spirituelle Qualität zu erleben, also beispielsweise zu spüren, dass man so in Ordnung ist und statt belastender Gedanken seine Mitte findet. Die Yogaschüler sollten idealerweise geistig ganz auf sich gerichtet sein und zu diesem Zweck ggf. die Augen schließen und nicht den Vergleich mit anderen Menschen suchen.

Mittelalterliche Hathayogaschriften sagen, dass Shiva 8.400.000 Asanas gelehrt habe, für jede Lebensform eines. Nach der Gherandasamhita sind 84 davon hervorragend; beschrieben werden aber lediglich 32 Asanas, welche dem Menschen nützlich seien. Die etwa gleichzeitig entstandene Hatharatnavali listet 84 Asanas auf, wovon die meisten beschrieben werden. Im 20. Jahrhundert wird die mystische Zahl von 84 Asanas von diversen Schulen aufgenommen. So lehrte Bishnu Charan Ghosh 84 Asanas, wobei jedoch beträchtliche Unterschiede zu den in der Hatharatnavali aufgezählten Asanas bestehen. Sein Schüler Tony Sanchez, Gründer der U.S. Yoga Association, lehrt noch heute diese 84 Asanas mit nur geringen Änderungen. Bikram Choudhury, ein anderer Schüler von B.C. Ghosh, kürzte daraus in seinem Bikram-Yoga die Abfolge auf 26 Asanas.

Es gibt eine große Zahl an Yogastellungen mit diversen Variationen und Vorübungen. In manchen Schriften ist von 84.000 verschiedenen Yogahaltungen die Rede.

Beispiele für Asanas:

  • Vrikshasana (Baumhaltung)

  • Sarvangasana (Schulterstand, Kerze)

  • Garudasana (Adlerhaltung)

  • Halasana (Pflug)

  • Matsyasana (Fisch)

  • Pashchimottanasana (Vorbeuge)

  • Bhujangasana (Kobra)

  • Shalabhasana (Heuschrecke)

  • Dhanurasana (Bogen)

  • Ardha Matsyendrasana (Drehsitz)

  • Pada Hastasana (Kopf-Fuß-Stellung)

  • Trikonasana (Dreieck)

  • Virabhadrasana (Heldenhaltung)

  • Adhomukha Shvanasana (Nach unten schauender Hund/Dachstellung)

  • Shirshasana (Kopfstand)

  • Shavasana (Totenstellung/Entspannungslage)

 

 

Viele Asanas verlangen zum Teil ein beachtliches Maß an Beweglichkeit und Körperbeherrschung. Generell sollten sie nur unter genauer Anleitung eines Yogalehrers oder Meisters (Swami/Guru) erlernt werden, da falsche Übungen verletzen und gesundheitlich schaden können. Grundsätzlich gilt: Jeder macht die Asanas so gut und genau, wie es sich angenehm anfühlt.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche leichtere Asanas bzw. die Möglichkeit, schwierige Asanas zu variieren. So können auch ältere, kranke und bewegungseingeschränkte Menschen am Yoga-Unterricht teilnehmen. Es liegt am jeweiligen Lehrer, den Unterricht so zu gestalten, dass er sich an den Möglichkeiten und Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmer orientiert. Auf diese Art kann eine Yogastunde so ausgerichtet sein, dass sehr geübte, bewegliche Yogis und auch ungeübte bzw. bewegungseingeschränkte Personen zugleich teilnehmen und profitieren können. Diese Art des Unterrichtens nennt man Vini-Yoga-Konzept (nach T. Krishnamacharya).

Eine besondere Gruppe unter den Asanas bilden die Karanas bzw. Vinyasas. Darunter sind atemgeführte Bewegungsfolgen aus einzelnen Asanas zu verstehen, die nicht statisch gehalten, sondern dynamisch ausgeführt werden. Das bekannteste Beispiel ist Surya Namaskar – der Sonnengruß.

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